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Adventsmarkt im Hofcafé Eggelmann: Winterliche Stände und weihnachtliche Spezialitäten

Muranoperlen, Kerzen und Knusperhäuschen

Gelldorf (sig). Zwei Tage lang hat eine vorweihnachtliche Stimmung in den Räumen des Hofcafés Eggelmann geherrscht, wo die Besucher schonmal einen Vorgeschmack auf die Adventszeit bekommen hatten. Auch wenn sich in den meisten Haushalten im Laufe der Zeit so manche wieder verwendbare Dekoration angesammelt hat, irgendetwas Neues und vor allem Frisches lockt doch immer wieder.

Etliche Stunden Arbeit stecken in den bunten und leckeren Knuspe

Vor allem die Ketten aus handgeblasenen Muranoglasperlen haben so manches Auge leuchten lassen. Beim Adventsmarkt in Gelldorf konnten die Besucher selbst zuschauen, wie die Perlen bei hohen Temperaturenüber der Gasflamme Form und Gestalt annahmen. Es gab Deckchen und Baumwolltaschen mit dekorativen Mustern, aber auch Ledertaschen mit andersfarbigen Applikationen. Dazu Tischleuchten und allerlei Gestecke mit und ohne Kerzen sowie Kränze. Bei aller Vorliebe für eine gewisse farbliche Vielfalt - leuchtend rote Kerzen sind doch wieder der Renner. Für die Jüngsten gab es lederne Schühchen, keine Dutzendware, sondern alle in Handfertigung gefällig gemustert. Das galt auch für die wollenen T-Shirts, die auf den Kleiderbügeln hingen. Nicht vorbeigehen konnte man an dem Großaufgebot von Schwibb-Bögen mit immer wieder anderen weihnachtlichen oder winterlichen Motiven. Es gab auch einige mit einem sehr lokalen Bezug. Sie zeigten, in Tannen eingebettet, den Luhdener Klippenturm. Die mit der Handsäge hergestellten Elemente werden durch darin eingebettete kleine elektrische Birnen zu stimmungsvollen Lichtspendern. Noch immer gefragt sind in Serviettentechnik bemusterte Wind- und Tischlichter sowie Dachpfannen und Schilder. Warum soll es einen Winkel im Haus geben, der nicht auf das bevorstehende Fest einstimmt? Nikoläuse aus Ästen und kleinen Baumstämmen, die neben Engeln und anderen Figuren standen, erfüllen ebenfalls diesen Zweck. Christiane Eggelmann dachte indessen mehr an das leibliche Wohl der Gäste. Sie hatte zauberhafte Knusperhäuschen hergestellt, die sogar einen ausgedehnten Hof zum Anbeißen besaßen. Er war nämlich mit Dominosteinen, Pfeffernüssen, Spekulatius, Heidesand-Plätzchen, Smarties und Weingummis "gepflastert". Und weil es draußen so unangenehm nasskalt war, schenkte die Tochter des Hauses den Gästen gern auch einen heißen Glühwein ein. Bevor die Besucher den Adventsmarkt verließen, konnten sie sich noch über die Vorteile einer besonderen Entspannungsmassage nach chinesischem Vorbild informieren lassen und über vieles andere, das es sonst noch an therapeutischen Angeboten zur Gesunderhaltung gibt.

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