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Bürgermeisterin Gudrun Olk begrüßt mehr als 100 Gäste beim Neujahrsempfang und hält Rückblick

Mundpropaganda und Eisbärengehege im Zoo

Bad Nenndorf (fox). Es sind zahlreiche Gäste gewesen, die Bad Nenndorfs Bürgermeisterin Gudrun Olk im "Schlösschen" begrüßt hat -mehr als 100, wie sie selber schätzte. Der Grund für diesen Andrang liegt auf der Hand: Es gab viele Personen, bei denen sich die Stadtführung für deren Leistungen um die positiven Entwicklungen in derKurstadt im vergangenen Jahr bedanken wollte.

Mehr als 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden hat Bür

"Das Jahr 2007 geht weiter, es heißt nur 2008", hat Olk im "Schlösschen" die süffisant Fortsetzung der Erfolge für die Kurstadt erklärt - sei es die Aufnahme Riepens in das Dorferneuerungsprogramm oder die weitere Städtepartnerschaft mit dem polnischen Gdòw. Ein Dank ging auch an Investor Dirk Wilhelm Rahlfs, mit dessen Neubau in der Hauptstraße nicht nur neue Geschäfte Einzug gehalten hätten. "Sie haben der Fußgängerzone auch ein neues Gesicht gegeben." Zudem habe es eine Verringerung der Leerstände gegeben. Die Bürgermeisterin dankte in ihrer Ansprache auch den Anwohnern, die angesichts von Staub- und Lärmemissionen "Gelassenheit bewiesen" hätten. Es habe sich baulich viel getan in der Kurstadt -Olk nannte als Beispiele die Verwandlung einer Lagerhalle in den "Hellweg"-Baumarkt, den Verbindungsbau zur Wandelhalle sowie die Errichtung der Parkplätze an der Buchenallee zum Ende des vergangenen Jahres. Im Sinne der baulichen Veränderungen blickte die Bürgermeisterin auch nach vorn in Richtung Fördergeld. Den positiven Bescheid vor wenigen Tagen per Pressemitteilung über die zwei Millionen Euro aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" wertete Olk als "schönen, großen Erfolg" von Arbeitsgruppe, Politik undVerwaltung. Das Fördergeld ist werde in der Innenstadt eingesetzt. Der Trend gehe eindeutig aufwärts, sagte Olk und bezog sich damit auf die positive Bevölkerungsentwicklung, die allen Grund zur Freude darstelle. Denn dies lasse einen Rückschluss auf die gesteigerte Lebensqualität in der Kur stadt zu. "Die Lage ist für uns als Stadt hilfreich. Zudem bieten wir günstige Wohngebiete und Arbeitsplätze", sagte Olk. Der Kurortstatus sowie die Gesundheitsangebote im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich biete weitere Pluspunkte, erinnerte die Bürgermeisterin an zahlreiche Veranstaltungen - darunter Hochkaräter wie das Justus-Frantz-Konzert. Olk lobte auch das Engagement der Bad Nenndorfer, mit "Bad Nenndorf ist Bunt" eine Veranstaltungsreihe mit Bestand gegen Rechtsextremismus geschaffen zu haben. "Die Menschen in Bad Nenndorf sollen sich wohlfühlen", nannte Gudrun Olk ein weiterhin wichtiges Ziel für die Stadtentwicklung. Die Mundpropaganda unter den Gästen in der Kurstadt ist für die Bürgermeisterin ein wichtiges Instrument. Mit einer nicht ganz ernst gemeinten Idee zur Steigerung des Tourismus schloss Olk ihre Ansprache: "Wir sollten im Kraterzoo ein Eisbärengehege errichten - die Erfolge teilen wir uns gern mit Berlin und Nürnberg."



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