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Pläne für Landschaftsstation stagnieren / Beteiligte wollen nochmals das Gespräch suchen

"Müssen uns noch einmal zusammensetzen"

Hohenrode (mld). Touristische Attraktion, Anlaufpunkt für Schulen, zentrales Informationszentrum: Viele gute Beinamen hat die Landschaftsstation im Laufe seiner inzwischen fünfjährigen Planungsphase schon bekommen. Doch das Projekt ist ihrer Verwirklichung noch kein Stück nähergekommen.

"Die Station ist für eine direkte Förderung durch das Leader-Programm in nächster Zeit nicht vorgesehen", stellt Gerlinde Göldner-Dorka klar. Sie ist Rintelner Ratsfrau und Hohenroderin. Das Vorhaben stehe momentan in der Leader-Prioritätenliste auf dem 23. Platz - und sei damit weit von seiner Realisierung entfernt. Dabei wäre die Landschaftsstation laut den vorhandenen Plänen eine Bereicherung für die gesamte Region: Die Machbarkeitsstudie der GfL Planungs- und Ingenieursgesellschaft GmbH in Hameln sah im Jahr 2005 noch ein Potenzial von 10 000 Besuchern jährlich. Geplant war, neben einer Dauerausstellung über das Westliche Weserbergland auch biologische Seminare anzubieten und einen Rundweg mit Aussichtsplattformen anzulegen, der ins Kiesabbaugebiet führt. Die Station sollte in einer leer stehenden Scheune auf dem Hof der Familie Frost eingerichtet werden. "Die Umsetzung der Pläne ist daran gekoppelt, dass die Station in der Scheune der Familie Frost eingerichtet wird und Frosts einen gastronomischen Betrieb eröffnet", erklärt Heiko Wiebusch vom Leader-Management Westliches Weserbergland. Der Betrieb der Landschaftsstation sei mit Personal, dass eigens für die Station eingestellt würde, zu aufwendig. Doch Personal, das für einen gastronomischen Betrieb eingestellt würde, könne sich auch um die Station kümmern. Für nächstes Jahr plant die Familie Frost jedoch, auf ihrem Hof einen Biergarten zu eröffnen. "Das wäre ein Anlass, um auch die Landschaftsstation auf den Weg zu bringen", so Göldner-Dorka. "So ein Projekt wird in Zeiten knapper Kassen nicht einfacher", gibt sich Wiebusch bedeckt. Doch er habe vergangene Woche bereits mit Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz über die Landschaftsstation geredet. Das Ergebnis: "Wir wollen uns noch einmal mit der Familie Frost zusammensetzen", so Wiebusch.




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