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Jagdgenossen verlängern Pachtvertrag für die kommenden neun Jahre

Münsterländer Jäger in Reinerbeck

Reinerbeck. Beherrschendes Thema der Jahreshauptversammlung der „Jagdgenossenschaft Reinerbeck/Reine“ war die Neuverpachtung der zirka 750 Hektar großen Wald- und Feldjagd von Reinerbeck und Reine für die nächsten neun Jahre.

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Schon geraume Zeit vor Ablauf der jetzigen Pachtzeit hatten die bisherigen Pächter Reinhard Sentkeraus Ostbevern und Christian Veit aus Ibbenbüren ihr Interesse an einer Wiederpachtung bekundet, sodass es in der Jahreshauptversammlung nur noch um ein „Ja“ oder „Nein“ für die beiden Münsterländer Jäger ging. Es gab jetzt auch keine Diskussion mehr, wurden doch die Weichen bereits im Vorfeld weitgehendst gestellt. In offener Abstimmung erhielten die beiden von den anwesenden 18 Jagdgenossen 16 Ja-Stimmen zuzüglich fünf Ja-Stimmen von den Reinerbecker und Reiner Realverbänden – dem gegenüber standen lediglich zwei Nein-Stimmen. Somit jagen auch ab dem 1. April 2015 weiter Reinhard Sentker und Christian Veit aus dem Münsterland – beide Jäger, die in Reinerbeck und Reine seit neun Jahren bestens bekannt sind und das Vertrauen der Jagdgenossen genießen. Den Bericht der Jagdpächter gab Christian Veit namens der Jäger. Die Jagdstrecke im vergangenen Jahr betrug 25 Wildschweine (Sauen), 24 Stück Rehwild (zehn Böcke und acht Ricken), neun Füchse,vier Waschbären und zwölf Krähen. An Fallwild gab es einen Rehbock, fünf Ricken, zwei Füchse und einen Dachs. Eine Drückjagd mit den benachbarten Revieren brachte übrigens insgesamt 32 Schwarzkittel zur Strecke, davon 13 Sauen allein im Reinerbecker Jagdrevier.

Keinen Einwand gab es gegen das Protokoll von Schriftführer Gerd-Ulrich Prescher, und zufriedenstellend fiel der Bericht von Kassenwart Harald Uhlenbrock aus. Nach dem Okay der Prüfer Friedrich Sauermann und Friedrich-Wilhelm Vietmeyer erhielt der Vorstand einstimmig Entlastung. Zu neuen Kassenprüfern wurden Andreas Jürgens und Ulrich Märtens berufen. Eine lebhafte Diskussion zwischen Jagdvorstand und einem Jagdgenossen löste der Stand eines Jagdstuhls aus, der Mitte des Nierenfeldweges möglicherweise an der falschen Stelle steht. Ob es sich da um Ackerland oder eine Ausgleichsfläche handelt, wird Vorsitzender Friedrich Pieper klären lassen. Außerdem soll die derzeit freie Stelle des 2. Vorsitzenden wiederbesetzt werden. Vorgeschlagen wurde Volker Pieper – eine Wahl findet jedoch erst in der Jahreshauptversammlung 2016 statt.



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