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Motzners Meister-Mission

Als Titelverteidiger zählt der Ausrichter HSC BW Tündern auch diesmal wieder zu den Supercup-Favoriten. Nach dem sang- und klanglosen Abstieg aus der alten Bezirksoberliga setzten die Schwalben in der Bezirksliga wieder zum Höhenflug an. Mit 28 Punkten überwintern die Blau-Weißen ...

Tündern

Als Titelverteidiger zählt der Ausrichter HSC BW Tündern auch diesmal wieder zu den Supercup-Favoriten. Nach dem sang- und klanglosen Abstieg aus der alten Bezirksoberliga setzten die Schwalben in der Bezirksliga wieder zum Höhenflug an. Mit 28 Punkten überwintern die Blau-Weißen aus dem Mühlendorf an der Weser auf Platz eins. Der Vater des Erfolgs ist Siegfried Motzner, der sich beim TSV Klein Berkel mit dem Gewinn des Doubles (Meisterschaft und Pokalsieg) verabschiedete. Im Sommer kehrte „Siggi“ dann an seine alte Wirkungsstätte am Lawerweg zurück. Ob es dem A-Lizenz-Inhaber zum zweiten Mal das Kunststück gelingt, die Mühlendorfkicker als Coach in die Landesliga (früher Bezirksoberliga) zu führen?

In der mit vielen Talenten gespickten Mannschaft, die im Sommer mit Vladimir Bozok (Germania Hagen) verstärkt wurde, steckt jedenfalls Potenzial. Mit Jonas Junker, Adrian Gurgel und Robin Tegtmeyer schafften auch drei Juniorenspieler den Sprung in die Erste. So wie es momentan aussieht, scheint das Konzept aufzugehen. Mit neun Siegen und der besten Abwehr der Liga, die in 15 Partien nur 14 Gegentreffer kassierte, stehen die Tünderaner in der Tabelle ganz oben – mit zwei Punkten vor Union Stadthagen.

In der Halle blieb das Team von Kapitän Tim Piontek aber bisher hinter den Erwartungen zurück. Das beste Ergebnis war der zweite Platz bei der WTW-Humboldt-Trophy. Dort mussten sich die Schwalben im Finale mit 0:3 Motzners Ex-Klub TSV Klein Berkel geschlagen geben. Tündern wartet somit immer noch auf den ersten Turnier-Triumph der Winter-Saison. Vielleicht haben sich ja Siggis Jungs für den Supercup geschont. Fest steht: Der Titelverteidiger wird, was den Turniersieg beim mit über 4000 Euro dotierten Dewezet-Supercup angeht, auch diesmal bestimmt wieder ein Wörtchen mitreden. Schließlich haben die Schwalben aus Tündern in den vergangenen Jahren schon oft bewiesen, dass sie auf dem glatten Hallenparkett nicht nur schön, sondern auch erfolgreich spielen können. Das Finale sollte auch diesmal wieder drin sein.

dos/aro



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