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Heimatverein plant Erlebnistage an der Mühle für Kinder und Jugendliche

Mönkhoff-Wassermühle als Beispiel: Plädoyer für erneuerbare Energien

Kleinenbremen (ly). In Zeiten des Klimawandels sieht sich der Heimatverein Kleinenbremen besonders in der Pflicht: Zusammen mitörtlicher Grundschule und Kindergarten sowie dem Gymnasium Porta Westfalica planen die Heimatfreunde "Energie-Erlebnistage für Kinder und Jugendliche".

Bauklötze staunen: In der Hartingschen Wassermühle lassen sich N

Losgehen soll's dieses Jahr, voraussichtlich im Sommer oder Herbst. Der Ort: die Mönkhoffsche Wassermühle, wo zurzeit parallel zur Sanierung des historischen Gebäudes eine "Energie- und Kulturwerkstatt" entsteht. Im Computerdeutsch ausgedrückt: In der Mühle sieht der Heimatverein quasi die Hardware, in der anliegenden Werkstatt die Software. "Aus der Historie für die Zukunft lernen", darum geht es dem Vorsitzenden Walter Caselitz und seinem Team. Im Fall von Mönkhoffs Mühle, erbaut 1810, werden Kinder daran erinnert, dass Müller früher mit Wasserenergie Teile der Bevölkerung ernährt haben. Heuzutage - Stichwort Klimawandel - geht es nicht zuletzt um ein Plädoyer für erneuerbare Energien. "Unser erstes Ziel ist die erfahrbare und erlebbare Umweltbildung zum Thema ,Energie gestern und heute', insbesondere für Kinder und Jugendliche", so der Heimatverein. Clou an der Mönkhoff-Mühle: Über eine Turbine, gespeist aus dem Mühlenbach, soll Energie erzeugt werden. Gut möglich, dass dann zum Beispiel zu Weihnachten von dort aus als Gag der Kirchturm angeleuchtet wird. Dass Kinder für Technik zu begeistern sind, egal ob historisch oder modern, hat in Kleinenbremen zuletzt ein Besuch von Viertklässlern der Grundschule Nammen an der Hartingschen Wassermühle gezeigt, einer weiteren Attraktion des Dorfes. Die Jungen und Mädchen staunten Bauklötze, zum Beispiel über den alten Dachboden, das mächtige Wasserrad oder die riesigen Mahlsteine. Ulrike Sandmann, Jürgen Rattemeyer und Walter Kunz vom Heimatverein hatten auf alle Fragen eine Antwort.

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