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Landesreiterverband fällt die Entscheidung / Jugendarbeit noch ausbaufähig

Mögliche Fusion des Kreisreiterverbandes Weserbergland

Hameln-Pyrmont. Auch im Vorstand des Kreisreiterverbandes Weserbergland macht man sich Gedanken um die Zukunft der heimischen Reiterei. „Wir haben zwar, anders als viele andere Fachverbände, erfreulicherweise keine zurückgehenden Mitgliederzahlen, aber im Zuge der angestrebten Kooperation mit den Nachbar-Kreisverbänden müssen wir uns neu strukturieren, um für alles gewappnet zu sein“, so Vorsitzender Rudolf Dreischer in seinem Jahresbericht bei der Hauptversammlung der Reiter im Saal des Restaurants „Zur Post“ in Grohnde.

So gibt es Überlegungen, mit den Reitern aus Holzminden und Schaumburg, wie es auch schon der Name vorgibt, zusammenarbeiten, zumal deren Aktivitäten und ihr Mitgliederstand immer mehr abnehmen. „Wir werden bei einer möglichen Fusion aber nicht Steigbügelhalter für sie sein, indem sie von unseren Investitionen, Veranstaltungen und Meisterschaften profitieren, ohne sich selbst in irgendeiner Form mit einzubringen“, so der Hameln-Pyrmonter Reiterboss. Wie das Ganze ausgeht – die Entscheidung über das Zusammengehen fällt letztlich der Landesreiterverband – ist trotz Kontaktaufnahme und ersten Gesprächen allerdings noch offen. Deshalb ist es für Dreischer und seinen Vorstand wichtig, den eigenen Verband weiter nach vorn zu bringen, damit die 20 Vereine (neu ist der Reiterverein Salzhemmendorf dazugekommen) mit ihren 2100 Mitgliedern neue Impulse erhalten. „Wir sind zwar sportlich gut aufgestellt, konnten uns auch auf Turnieren in unmittelbarer oder auch weiterer Umgebung als starker Kreisverband präsentieren, aber in der Jugendarbeit könnte es durchaus noch besser laufen“, waren sich Sport- und Jugendwartin einig. Ein erster Ansatz ist hier ein jüngst durchgeführter Nachwuchslehrgang für Spring- und Dressurreiter in Hameln, der auf Wunsch aller unbedingt wiederholt werden soll. Auch wird der Kreisverband Geld in die Hand nehmen, um vorher angemeldete Jugendprojekte in den Vereinen finanziell zu unterstützen. Auch die Kommunikation zwischen Kreisvorstand und den Reitern soll durch die Wahl von Detlef Lemke (Herkendorf) und Wiebke Timmermann (Lichtenhagen) zu Aktivensprechern der Sprung- bzw. Dressurreiter verbessert werden, was Jugendwartin Julia Galuschke (Aerzen) zugleich in ihrer Arbeit entlasten soll. Die Ehrungen nahmen auch diesmal einen größeren Rahmen ein. Denn alle Kreismeister, Championats-, Standarten- und Junior-Cup-Sieger sowie der großen und kleinen Tourenwettbewerbe wurden von Sportwartin Sabine Faßhauer namentlich genannt und mit kleinen Präsenten überrascht. Einen Präsentkorb überreichte Kreis-Geschäftsführerin Viktoria Kock an Guido Wolf (Nienstedt), der die Internet-Präsentation der Reiter wieder auf Vordermann gebracht hat. In diesem Jahr dürfen sie sich bei den Turnieren in Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen und Emmerthal ihre Siege und Titel verteidigen. „Das Auftauchen der ersten Wölfe im Weserbergland ist im Zuge ihrer Verbreitung keine Utopie mehr“, so Freizeit- und Breitensportwart Dr. Burkhard Kirchhoff. Der Bisperoder machte hier auf möglichen Gefahren für Pferde und Fohlen auf den Weiden aufmerksam „Sie könnten dann möglicherweise auch von den vierbeinigen Raubtieren als Beute betrachtet werden - wären also gefährdet. Dagegen müsse man sich mit allen Kräften wehren. Deshalb sammelte er an diesem Abend auch gleich Unterschriften gegen diese drohende Gefahr, um sie an das zuständige Ministerium in Hannover weiterzuleiten. rhs




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