weather-image
Samtgemeinderat diskutiert über Preise für Kinderbetreuung, Frischwasser und die „Badewonne“

Moderate Anhebung von Gebühren geplant

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Gleich mehrere Tagesordnungspunkte für die öffentliche Sitzung des Samtgemeinderats Niedernwöhren am Mittwoch, 14. Dezember, 20 Uhr, befassen sich mit geplanten Gebührenanhebungen. Betroffen sind die Bereiche Kinderbetreuung, Wasser und Hallenbad Nordsehl.

270_008_5052675_Nw3_xRatmania_0912.jpg

Auch nach dem dritten Advent herrscht in der Samtgemeinde also keineswegs politische Winterpause. Gleich mehrere Gemeinderäte – Nordsehl, Niedernwöhren und Meerbeck – treffen sich noch einmal zu Sitzungen. Und auch der Samtgemeinderat kommt vor Weihnachten noch einmal zusammen. Verwaltungschef Fritz Anke begründet die Dringlichkeit der Sitzungen mit einem gewissen Beratungsstau, der im Spätsommer wegen der bevorstehenden Kommunalwahlen eingetreten ist. Anschließend dauerte es bis zur Konstituierung der neuen Gremien, die nun noch einiges abzuarbeiten haben.

Da wäre einmal die geplante Änderung der Kindergartengebührensatzung. Eine leichte Anhebung bei den Kostensätzen ist laut Anke vorgesehen. Beispielsweise soll ein Fünf-Stunden-Platz in den Kindergärten fortan 110 statt 105 Euro pro Monat kosten. Dies ist aber nur der Elternanteil. Eigentlich kostet Kinderbetreuung deutlich mehr Geld. Den Rest tragen Land und Kommunen.

Die Samtgemeinde strebt nach Worten Ankes eine 30-prozentige Deckung der Kosten durch Elternbeiträge an. Dies sei überprüft worden, woraufhin die Verwaltung zu dem Schluss kam, dass eine Anhebung der Gebühren nötig ist. Der Ratsbeschluss sei jetzt nötig, weil im Januar die Anschreiben an die Eltern künftiger Kita-Kinder versandt werden. Die letzte Erhöhung gab es in 2009.

Bei den Wassergebühren muss ebenfalls eine Erhöhung vorgenommen werden, und zwar von 98 Cent auf 1,06 Euro pro Kubikmeter. Dies betrifft allerdings nur die Gemeinden Pollhagen und Lauenhagen. Hintergrund: Diese beiden Kommunen werden vom Wasserverband Nordschaumburg versorgt. Und der hat angekündigt, seine Gebühren anzuheben. Diese liegen dann in Lauenhagen und Nordsehl noch immer unter den Gebühren der anderen Mitgliedsgemeinden, deren Einwohner die Stadtwerke Schaumburg-Lippe beliefern.

In beiden Fällen rechnet Anke damit, dass der Rat den Planungen zustimmt. In puncto Hallenbad Nordsehl ist er sich nicht sicher, was die Beratung am kommenden Mittwoch ergibt. Der Förderverein der „Badewonne“ wünsche eine Anhebung der Preise für Tages- und Zehnerkarten. Da sieht Anke eher eine Ablehnung seitens der Politiker. Außerdem soll es fortan feste Tarife für Gruppen und Organisationen geben. Diese sollen einen Jahresfestpreis zahlen, was bezüglich der Einnahmen mehr Planungssicherheit einbrächte. Dieser Punkt ist laut Anke völlig offen.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt