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BSG: 816 Mitglieder / Bei Bezirksmeisterschaften dabei / Ehrungen für 20-jährige Treue

Mitgliederzuwachs von zehn Prozent

Bückeburg (jp). Einen deutlichen Mitgliederzuwachs kann die Behinderten-Sportgemeinschaft Bückeburg (BSG) für das abgelaufene Jahr verzeichnen: Wie der erste Vorsitzende Friedrich Aldag auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Fenkner bekannt geben konnte, stieg die Mitgliederzahl in 2006 von 747 auf 816 Personen und damit um knapp zehn Prozent.

Geehrt für 20-jährige Mitgliedschaft in der BSG (v.l.): Helmut S

Wichtigste Ursache für den Zulauf war das Ende der Vereinigten Turnerschaft Bückeburg, von der vier Gruppen integriert wurden. Aber auch eigene Gruppen wie das Fahrradwandern oder das Muskelaufbautraining bewiesen Zugkraft und lockten zahlreiche Neumitglieder in die Reihen der BSG. Sportlich konnte vor allem die Bosselabteilung punkten, die im vergangenen Jahr die Bezirksmeisterschaften Hannover errang. "Eine sehr gute Reklame für uns", erklärte Friedrich Aldag. Als der Erfolg der BSG-Bosseler bei der Sportlerehrung der Stadt Bückeburg gewürdigt wurde, habe das Rathaus erstmals ein kleines Probe-Bosseln erleben können. "Ich glaube, da haben viele erst verstanden, was Bosseln überhaupt ist", vermerkte der BSG-Chef süffisant. Wieder hoch im Kurs steht das Fußballtennis, welches in den Jahren zuvor mit eher magerem Zuspruch zu kämpfen hatte. "Da haben sich einige vergeblich Hoffnung auf deren Hallenzeiten gemacht", so Friedrich Aldag. Riesenandrang herrscht hingegen seit Jahr und Tag bei den Schwimmabenden der Behinderten-Sportgemeinschaft im Hallenbad: "Da ist immer so viel los, dass viel Rücksichtnahme aller Teilnehmer untereinander erforderlich ist." Einstimmig folgte die Jahreshauptversammlung dem Vorschlag des BSG-Vorstandes, den Mitgliedsbeitrag ab sofort auf fünf Euro pro Monat anzuheben. Ebenso einstimmig wurden der zweite Vorsitzende Thorwald Hey, Schatzmeister Heiner Bredemeier, Frauenwartin Dorothea Hammer, Gerätewart Helmut Scherwinski sowie Geschäftsführer und Schriftführer Friedhelm Lahmann in ihren Ämtern bestätigt. Den Wilhelm-Busch-Teller für 20 Jahre Mitgliedschaft erhielten Brunislava Kommert, Helmut Scherwinski, Thorwald Hey, Hans-Dieter Bantin, Renate Bantin und Wolfgang Weigand. Andreas Schwan wurde mit dem Kegelpokal ausgezeichnet und Reinhard Gothe erhielt den Kegelpokal für Rollstuhlfahrer.

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