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Wilhelm-Raabe-Schüler verschönern ihren Lebensraum in und an der Schule

Miteinander kreativ sein

HAMELN. Die Schüler der Wilhelm-Raabe-Schule sind teilweise schon sehr früh in ihrer Schule und begründen das wie folgt: „Hier habe ich meine Freunde!“ „In der Schule kümmern sie sich um mich!“

Die Schule scheint den Schülern mehr zu bieten als das reine Lernen. In der Projektwoche der Wilhelm-Raabe Schule ging es darum, den Lebensraum der Schüler zu gestalten und sie daran mitwirken zu lassen. In gewählten Gruppen trugen die 5. und 6. Klassen dazu bei, nicht nur Respekt den Menschen gegenüber zu entwickeln, sondern auch den Dingen und der Umgebung gegenüber, und dabei zusammenzuarbeiten.

Es wurden neun Projekte angeboten. Zwei Gruppen gestalteten den tristen Eingangsbereich farbig. „Es ist wichtig, dass alle wissen, sie sind hier willkommen“, sagt eine der Künstlerinnen. Eine andere Gruppe macht einen Kurs in Erster Hilfe. „Wir haben hier die kleinen Grundschüler und da muss ich doch wissen, was ich machen soll, wenn etwas passiert“, begründet ein Schüler seine Projektwahl. Drei weitere Gruppen beschäftigen sich mit dem Schulhof, mit der Gestaltung und Verschönerung, aber auch damit, was man dort in den bewegten Pausen machen kann. „Manchmal ist es in den Pausen langweilig, weil unser Schulhof wenige Möglichkeiten zum Spielen hat. Wir machen hier richtig gute Sachen mit unserer Schulsozialarbeiterin“. Man sieht den Schülern den Spaß an der gemeinsamen Bewegung an. Sehenswert geworden ist auch die alte, schäbige Mauer: Die Schüler haben Kacheln gegossen und mosaikartig verziert, obendrauf kommen bunte Figuren, aus Beton. Die Stadt als Schulträgerin hat zugestimmt und die Maßnahmen genehmigt.

„Team bedeutet auch, unseren Grundschülern zu helfen, besonders bei Mathe. Wir sind schließlich eine Schule!“ Zu diesem Ergebnis kam ein Schüler, der sich an dem Projekt „Mathetreppen“ beteiligte. Dabei wird auf den Stufen des Treppenhauses der längste Spickzettel der Welt angebracht, sodass jeder Schüler das 1x1 direkt vor Augen hat oder die Formel für Berechnungen sieht.

2 Bilder
Tolle Idee, das Einmaleins als Treppenkunstwerk. FOTO: B.Bödecker/PR

„Der Umgang miteinander, auch wenn man nicht in eine Klasse geht, und die Arbeit im Team haben uns Schülern Spaß gemacht und alle haben etwas davon“ zog ein Schüler die Bilanz dieser Arbeitswoche. Man sieht es an den Ergebnissen.PR




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