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Hochwildring informiert Revierbesitzer und Jäger sowie interessierte Bürger

Mit „Zackeln“ den Hirschen auf der Spur

Osterwald/Springe. Auch im 15. Jahr in Folge hat die Vorstellung der im Kleinen Deister und Osterwald gefundenen Hirschgeweihe anscheinend nichts von ihrer Attraktivität verloren. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Besucher wieder in so großer Zahl den Weg zur Jagdhütte an der großen Waldwiese gefunden haben. Und beileibe nicht nur Förster und zivile Jäger, auch viele andere Naturfreunde lauschten den Worten von Wolfgang Rohrmann.

Autor:

Gerhard Honig

Leider seien in diesem Frühjahr nicht so viele Abwurfstangen wie gewohnt gefunden worden. Rohrmann nannte als möglichen Grund dafür das zu frühe Stören in den bekannten Hirsch-Einständen durch „Hobby-Sucher“. Dies könnte das Wild veranlasst haben, irgendwo an unbekannten Stellen seinen Kopfschmuck abzuwerfen, wodurch wiederum ein wie sonst gezieltes Suchen durch Forstwirte oder Jäger etwas „ins Leere“ gelaufen sei. In diesem Zusammenhang sagte der Referent, dass unberechtigtes Mitnehmen von Geweihfunden verboten und wie Jagdwilderei zu bewerten sei. Nun, ganz ohne Geweihe standen auch diesmal die Osterwalder nicht da, sondern sahen interessante Geweihe und hörten die dazugehörige Geschichte. Die körperliche Entwicklung des Wildes auf dem Wege zum Zielalter von rund 12 Jahren konnte verfolgt und anhand einer aktuellen abnormen Geweihstange mit speziellen Merkmalen dem vierzehnendigen „Teichhirsch“ zugeordnet werden. „Nur vom bloßen Ansehen hätte keiner den Hirsch wiedererkannt“, machte der Experte klar. Ziel des Hochwildrings sei es, solche Informationen an die Revierinhaber und Jäger weiterzugeben. Eingangs hatte der Vorsitzende des Hochwildrings, Burkhard Hoberg, die Besucher willkommen geheißen und den Osterwalder Jägern für den Aufbau der Schau sowie Bereitstellung der Bewirtung an der Hütte gedankt.

Rotwild-Experte Wolfgang Rohrmann in seinem Element vor Besuchern der Zackelschau.gho




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