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Steuerungsgruppe wirbt bei Vereinen und Verbänden für Beteiligung an der City-Offensive

Mit vereinten Kräften geht‘s „Ab in die Mitte”

Bad Münder (jhr). Der Rahmen der Aktivitäten und Veranstaltungen für die City-Offensive „Ab in die Mitte 2010“ steht, nun soll er mit Leben gefüllt werden. Ideen sind üppig da – das wurde während des ersten Treffens der Steuerungsgruppe mit Vereinen, Verbänden und Organisationen der Stadt deutlich.


Als Ende November Bad Münders Bewerbung den Zuschlag erhielt, war der Jubel in der Stadt groß. Sehr schnell war jedoch klar: „Die eigentliche Arbeit kommt erst noch.“ Am „Runden Tisch Stadtmarketing“ wurde das Konzept vertieft, am Dienstagabend bei einer Auftaktveranstaltung dann vorgestellt. GeTour-Geschäftsführer Thomas Heiming machte deutlich, dass mit dem landesweiten Public-Privat-Partnership-Projekt das Augenmerk auf die Attraktivität der Innenstädte gelenkt werden soll. Die Einbindung vieler unterschiedlicher Interessengruppen in die Konzeption, Organisation und Umsetzung des Projektes ist vorgesehen. Ziel ist die nachhaltigen Belebung der Innenstadt. 50 000 Euro stehen Bad Münder dazu zur Verfügung. 30 000 kommen vom Land, 5000 von der Stadt, 15 000 sollen durch Drittmittel, beispielsweise von GeTour, Wirtschaftsvereinigung und weiteren Beteiligten, eingeworben werden. Aufgesetzt werden soll auf Elemente der erfolgreichen Bewerbung des Jahres 2004 – „Glas“ und „Quellen“ liefern das Leitmotiv. Anika John, bei der Stadt für die Wirtschaftsförderung zuständig, stellte den Slogan vor: „Bad Münder – Aus Quellen schöpfen.“ Fünf Bausteine sind geplant, Interessierte sind eingeladen, sich mit ihren Ideen einzubringen.

Der Anfang wird mit einem Glasfestival am 20. und 25. April gemacht. Hermann Wessling machte deutlich, dass das Programm „von Bürgern für Bürger“ gestaltet werden solle. Einzelne Bausteine sind beispielsweise Grundschulkinder, die aus Gläsern Teelichter gestalten, aber auch Ardagh-Mitarbeiter, die in Workshops zur Geschichte der Glasindustrie in Bad Münder arbeiten. Musik des Wiener Glasharmonika Duos gehört ebenso dazu wie eine Ausstellung zum Glas der Welfen.

Am 2. Mai werden die „Quellen für Gesundheit und Wellness“ in den Mittelpunkt gestellt, zahlreiche Veranstaltungen zum Themenkomplex sind geplant, stellte Thomas Slappa von der GeTour das Programm vor. Kombiniert wird die Veranstaltung mit der Eröffnung der Kursaison.

„Quellen für Spiel und Spaß“ locken am 3. Juli in die Innenstadt und das Rohmelbad – verbunden mit dem „Internationalen Spielefest“, wie Thomas Umlauf betonte.

Am 11. und 12. September findet der zweite Teil des Glasfestivals statt. Projekte wie eine Ausstellung mit Arbeiten des Glaskünstlers Werner Kothe in der Petri-Pauli-Kirche, ein Auftritt des Glas-Blas-Sing-Quintetts und auch die Grundsteinlegung des Glashauses sollen zum „Entdeckertag der Region“ auch Interessierte aus dem Umland locken. Diese Wirkung erhofft sich Petra Witte von der Wirtschaftsvereinigung auch für den Baustein „Quellen für Essen und Trinken“, der am 25. und 26. September ansteht. In Verbindung mit dem Bauernmarkt sollen Projekte wie die Darstellung des kulinarischen Wandels der vergangenen hundert Jahre Besucher von außerhalb ebenso in die Innenstadt ziehen wie Münderaner.

Erste Anregungen zur Ausgestaltung des Programms wurden gleich im Anschluss an die Präsentation geäußert, auf weitere hoffen die Mitglieder der Steuerungsgruppe in den kommenden Wochen.

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