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Plattdeutsche Heimatbühne Lauenhagen spielt „Witte Wyandotten“

Mit Schnaps und Feingeist dem Tod ein Schnippchen geschlagen

Lauenhagen. Die Plattdeutsche Heimatbühne Lauenhagen führt am Sonnabend, 1. Februar, die Premiere des klassischen Ohnsorg-Theaterstücks „Witte Wyandotten“ im Lauenhäger Gasthaus Probst auf. Los geht es dort um 19.30 Uhr.

Autor:

Oliver Nowak

„In dem Stück geht es um den etwas eigenartigen, aber lebenserfahrenen Opa Hartmann“, sagt Regisseur und Opa-Darsteller Cord Barnewold. Der Großvater hält in seiner Phantasie die Hühnerrasse „Witte Wyandotten“ bei sich zu Hause, hegt und pflegt das imaginäre Federvieh und jagt ihm allzu oft in der Wohnstube hinterher. Das geht seiner Schwiegertochter Emma und deren Bekannten August gehörig auf die Nerven. Als Opa Hartmann den beiden mit seiner Eigenart dann noch ein Geschäft mit dem windigen Makler Krawuttke vermiest, beschließen sie, dass Opa Hartmann unter der Erde besser aufgehoben sei.

Die Lösung findet das Duo im Schwerverbrecher Pit, der schon einmal wegen Mordes im Gefängnis saß. Als dieser „Sensenmann“ dann plötzlich bei Opa Hartmann bewaffnet in der Stube steht, bleibt der alte Mann ganz ruhig und bittet den Gast auf einen Schnaps. „Auch, wenn sich die Geschichte sehr nach einer Komödie anhört, ist sie es nicht“, sagt Regisseur Barnewold. Vielmehr zeige Opa Hartmann, wie wichtig Gelassenheit und Lebenserfahrung sind.

„Seit Mitte Oktober wird zweimal wöchentlich für das Stück geprobt“, sagt Heimatbühnen-Vorsitzender Ullrich Dollweber. Zusätzlich kümmern sich drei Mitglieder um den Bühnenbau.

„Die Herausforderung an dem Stück ist, wirklich die Ruhe zu bewahren. Es ist ein sehr feinsinniger Humor mit schnellen Themenwechseln in den Dialogen“, beschreibt Barnewold die schauspielerischen Aspekte des Stücks. Autor von „Witte Wyandotten“ ist der ehemalige Ohnsorg-Theater-Intendant Konrad Hansen.

Gespielt werden bis in den April insgesamt 20 Aufführungen im Gasthaus Probst, Hauptstraße 35, in Lauenhagen. Nach der Premiere am 1. Februar folgt am Sonnabend, 8. Februar, die zweite Aufführung. Beginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr. Die dritte steht laut Spielplan am Sonntag, 9. Februar, um 18 Uhr an. Karten gibt es montags bis freitags von 18 bis 21 Uhr im Vorverkauf unter der Telefonnummer (05721) 99 64 37. on




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