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DKW-Motorradtreff vor dem Landesmuseum / Meistgebaute Kräder Deutschlands / "Besenwagen" zur Vorsicht dabei

Mit "Reichstypen": Oldie-Fans auf 100 Kilometer-Tour

Bückeburg (bus). Motorräder der Baureihe RT (Abkürzung für "Reichstyp") gelten mit 450 000 hergestellten Einheiten als das meistgebaute motorisierte Zweiradmodell Deutschlands. Fahrer von zwei Dutzend dieser Schätzchen, meist Fabrikationen der Marke DKW, haben sich gestern ein Stelldichein vor dem Landesmuseum gegeben.

Das von Andreas Ptack organisierte Treffen brachte Fahrzeuge der Reihen RT 125, RT 175 und RT 350 zusammen. Erstere, auch als "RT 2,5 PS" bekannt, war weiland eine Sensation in der 100-cm³-Klasse. Das Modell besaß einen Kickstarter, drei handgeschaltete Gänge, Fußrasten und kam ohne die damals in dieser Motorenklasse üblichen Pedale aus, war also ein "echtes" Motorrad und kostete vor allem nur 345 Reichsmark. Bückeburg bildete den Ausgangspunkt einer Frühjahrsausfahrt, welche die Zweitakter durchs Kalle- und Extertal zum Motorsportclub Herford und von dort über Vlotho und Porta Westfalica zurück in die ehemalige Residenz führte. Mit von der Partie waren Gäste aus ganz Norddeutschland. Prominentester Teilnehmer war der Osnabrücker Fachpublizist Jörg Sprengelmeyer, der in mehreren Veröffentlichungen Faszination und Historie unterschiedlicher DKW-Produkte beschrieben hat. Dass die etwa einhundert Kilometer lange Tour von einer Art "Besenwagen" begleitet wurde, war laut Andreas Ptack lediglich eine Vorsichtsmaßnahme. "Zumeist klappt es mit der Fortbewegung auf der eigenen Achse ganz gut", meinte der Organisator zuversichtlich.




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