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Gute Ausbildungschancen für Modeschneider und Nachwuchsdesigner

Mit Nadel und Faden in die Karriere starten

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In der schillernden Modewelt Karriere machen, eigene Kreationen entwickeln und bis hin zum fertigen Kleid perfektionieren: Davon träumen viele Schulabgänger. Doch wie gelingt der Einstieg in die Haute Couture? Grundsätzlich stehen zwei Wege zur Wahl: über ein Studium oder eine klassische Berufsausbildung. Nicht immer müssen es dabei Paris, Mailand oder New York sein. Der Modenachwuchs findet viele Möglichkeiten quasi direkt vor der Haustür - beispielsweise im ostwestfälischen Bielefeld, wo zahlreiche Modefirmen ansässig sind.

Ein renommierter Studiengang und große Namen der Branche wie Seidensticker, Windsor, Gerry Weber oder Brax, die in Bielefeld oder im direkten Umland ihren Sitz haben, machen die Stadt zu einem heimlichen Zentrum der Mode. „Unsere Branche ist viel besser als ihr Ruf“, sagt Professor Kai Dünhölter, Dozent an der Fachhochschule Bielefeld. „Wer einen Master in Modedesign macht, kann sich nach dem Studium die Jobs aussuchen“, so der 42-Jährige. Die Fachhochschule bietet im Fachbereich Gestaltung einen Bachelor und einen Master mit dem Schwerpunkt Mode an. Einmal im Jahr präsentieren die Absolventen auf einer großen Modenschau vor mehr als 2000 Zuschauern ihre Abschlussarbeiten. Der Fachbereich hat in Bielefeld eine lange Tradition: Bereits seit 1907 wird hier der künstlerische Nachwuchs ausgebildet.

Wer sich in der Region wohlfühlt, hat nach dem Studium gute Chancen, bei einem der ortsansässigen Modeunternehmen einsteigen zu können. „Designer und Produktmanager sind bei uns gefragt“, berichtet beispielsweise Josephin Pleier, Pressereferentin bei Seidensticker. Von einem Ein-Mann-Betrieb hat sich das Familienunternehmen seit 1919 zu einem der bedeutendsten Hemdenhersteller der Welt entwickelt. Viele Unternehmen bieten zudem eine Ausbildung zur Modenäherin oder Modeschneiderin an, ab und an werden Auszubildende zur Maßschneiderin gesucht – zum Beispiel bei Friederike von Müller, Inhaberin des erfolgreichen Modelabels „Puddingtown“. Unter www.bielefeld-bewegt.de gibt es mehr Informationen.

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  • Friederike von Müller hat an der Fachhochschule Bielefeld studiert und sich anschließend erfolgreich mit ihrem eigenen Label „Puddingtown“ etabliert.

(djd/pt).

Begehrte Studienplätze

Um in Bielefeld Modedesign studieren zu dürfen, müssen die Bewerber eine Mappe mit künstlerischen Arbeiten einreichen. Wer damit überzeugt, wird zur Eignungsprüfung eingeladen, die zweimal im Jahr stattfindet. „Wir erhalten pro Jahr rund 200 Bewerbungen, zehn Prozent davon bekommen einen Studienplatz“, sagt Dozent Professor Kai Dünhölter. Damit schaffen es zwischen 20 und 30 junge Künstler ins Bachelor-Studium, lediglich zehn sind es meist im Master. Jedes Jahr zum Wintersemester beginnen die angehenden Designer ihr Studium. Unter www.fh-bielefeld.de gibt es mehr Informationen. (djd).



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