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Vor Gericht: 230 Euro Geldstrafe und vierwöchiges Fahrverbot für 20-jährigen Arbeiter aus Rinteln

Mit Mercedes der Mutter in Luhden gegen die Leitplanke

Rinteln (maf). Ein 20-Jähriger, der mit überhöhter Geschwindigkeit beim Abbiegen gegen eine Leitplanke gedonnert und anschließend davongefahren war, muss nun eine Geldbuße von insgesamt 230 Euro berappen; 30 Euro für das zu schnelle Abbiegen (Verkehrsordnungswidrigkeit) gehen an die Landeskasse, weitere 200 Euro wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (Straftat) erhält der Verein Bewährungshilfe in Bückeburg. Außerdem belegte Jugendrichter Christian Rost den Rintelner mit einem vierwöchigen Fahrverbot.

Der Fall: An einem Morgen im Juli befuhr der Angeklagte mit dem Mercedes seiner Mutter die Eilser Straße in Richtung Bundesstraße 83. Den Wagen hatte er an diesem Tag benutzen dürfen, weil sein eigenes Fahrzeug defekt war. Allerdings war ihm der Mercedes seiner Mutter nicht vertraut, wie der junge Mann vor Gericht zugab. In Luhden bog der 20-jährige Arbeiter dann viel zu schnell nach links ab, kam auf der regennassen Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen eine Schutzplanke. Der verursachte Schaden beträgt insgesamt 500 Euro. Ohne an der Unfallstelle zu warten, fuhr der junge Mann mit dem erheblich beschädigten Mercedes sofort nach Hause und legte sich kurz darauf ins Bett. Inzwischen ist der Schaden an der Leitplanke beglichen. In seinem Schlusswort versprach der verurteilte Arbeiter dann auch reumütig: "Ich werde daraus lernen."

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