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Mit Karacho in die Vorgärten gebrettert - 17 000 Euro Schaden

Kathrinhagen/Apelern (la/nah). Ursula Graczyk traute ihren Augen nicht: "So etwas habe ich noch nie gesehen!" Am Dienstag gegen 17 Uhr telefonierte sie gerade mit einer Freundin und stand dabei auf ihrem Balkon des Hauses Kathrinhagener Straße 22 b.

"Ich hörte, wie ein Auto ziemlich schnell heranfuhr, und dann hat es auch schon ohrenbetäubend geknallt", erzählte Ursula Graczyk. Ein als Lastwagen zugelassener amerikanischer Geländewagen, Modell Ram 2500, war aus Rolfshagen kommend nach links von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen Zaun, Lebensbäume und die Straßenlaterne "umgemäht", war auf das nächste Grundstück gerast und an der Hausecke zum Stehen gekommen (Bild links). Der Fahrer stieg aus seinem Fahrzeug aus und flüchtete in Richtung Friedhof. "Verletzt schien er nicht zu sein", sagte Ursula Graczyk, die sofort nach unten gelaufen war. "Unser schöner Garten. Die viele Arbeit. Gerade hatten wir alles so schön fertig gemacht", sagte sie traurig. Die Anpflanzungen waren zerstört und die Zaunteile bis in den Gartenteich geflogen. Auf dem Nachbargrundstück lag der Schirm der Straßenlaterne. Die Polizei konnte zwar den Fahrzeughalter ermitteln, traf diesen aber zu Hause nicht an. Der Unfallfahrer konnte bislang nicht ermittelt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 9000 Euro. Kopfüber in den Garten: Auf recht unsanfte Art hat ein 26-jähriger Reinsdorfer die Fahrt mit seinem Kleinwagen mitten in Apelern beendet. In einer Rechtskurve geriet dieser am gestrigen Mittwochmorgen auf regennasser Straße ins Schleudern und landete kopfüber auf dem Spargelbeet in einem Vorgarten (rechtes Bild). Während der Insasse mit dem Schrecken davonkam, besitzt sein zwölf Jahre altes Gefährt jetzt nur noch Schrottwert. Der Gesamtschaden einschließlich eines auf gut 20 Metern zerstörten Zauns und einerLigusterhecke wird auf rund 8000 Euro geschätzt. Der Unfall dürfte nicht ohne Folgen bleiben: Wiederholt sind Autos an gleicher Stelle verunglückt: zwei allein in 2007; weitere sechs in den vorangegangenen Jahren. "Das muss sich das zuständige Straßenbauamt wohl doch mal angucken", kommentierte der Rodenberger Polizeioberkommissar Detlev Wenthe den jüngsten Vorfall: Die Apelerner Kurve gilt mittlerweile als ein Verkehrsunfallschwerpunkt. Fotos: la/nah




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