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Aber die Kosten schießen in die Höhe – und Bremer Firma schasst Konstrukteur wegen Wikileaks-Zitat

Mit Galileo navigiert Europa bald souverän

Bremen/Brüssel. Europas Autofahrer und Fluglotsen sollen bald noch besser navigieren können, Rettungsdienste Unglücksorte metergenau ansteuern. Polizisten werden die Daten aus dem All bei der Verbrecherjagd helfen, Landwirten beim Verteilen des Düngers auf dem Feld – und das unabhängig von der US-amerikanischen GPS-Technik, die in den derzeitigen Navigationsgeräten steckt. Allerdings: Der Aufbau des europäischen Satellitensystems Galileo wird für die Steuerzahler weitaus teurer als bislang kalkuliert. Die Europäische Kommission veranschlagt für die Infrastruktur bis 2020 nun rund 5,3 Milliarden Euro, das sind 1,9 Milliarden Euro mehr als bisher. Dies geht aus einem Bericht hervor, den EU-Industriekommissar Antonio Tajani vorgestellt hat. Deutschland pocht trotz der Kostensteigerung auf den vollständigen Aufbau des Galileo-Systems.

Ein Schwarm von Satelliten ist nötig für das europäische Navigationssystem Galileo. Jeweils drei der Geräte werden eine metergen

Autor:

Matthias Armborstund Marion Trimborn


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