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Exten-Rinteln im WSL-Pokal beim SV Aue

Mit einer B-Formation zum Ligaprimus nach Liebenau

Handball (mic). Im Halbfinale des WSL-Seniorenpokals reisen die Handballerinnnen der HSG Exten-Rinteln ohne große Erfolgsaussichten zum ungeschlagenen Ligakonkurrenten und Klassenprimus SV Aue Liebenau.

"Ich werden mein Team geistig und seelisch auf eine Niederlage vorbereiten! Zudem werden wir nur mit einer ersatzgeschwächten B-Formation auflaufen", wertet HSG-Trainer Hermann Hintze die aussichtslose Lage. Mit Torfrau Ariane Tornow, Coralie Hesse, Kirstin Voß und Birgit Bembenneck fehlen gleich vier Stammspielerinnen. Angesichts der dünnen Spielerinnendecke droht eine deftige Packung. Da braucht auch der beste Motivator an der Seitenlinie ein besonderes Händchen. "Für mich hat das Ding Trainingsspielcharakter und ist ansonsten uninteressant! Wir werden an gewissen Sachen arbeiten und üben", sagt Hintze. "Absolute Priorität genießt der Klassenerhalt in der WSL-Oberliga", ergänzt Hermann Hintze. Vor allem HSG-Torfrau Sarah Benckendorff soll im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten ihr gesamtes Potential abrufen. Auch der Rest der Truppe ist gefordert, muss taktisch alles abrufen, um nicht jämmerlich unterzugehen. Das Hauptaugenmerk beim Meisterschaftsfavoriten aus Aue Libenau gilt dem brandgefährlichen SV-Angriffsduo mit Trixi Kortha und Henrike Oldenstädt. Sie sind kaum zu stoppen und glänzen mit präzisen Würfen. Anwurf: Sonntag, 14.45 Uhr.




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