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Sportredaktion stellt ihre Favoriten vor

Mit diesen Jungs wollen wir den EM-Titel holen

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Was wäre wohl, wenn Sie als fiktiver Nationaltrainer eine Traumtruppe auf Europas Thron führen könnten? Wir tippen: Ihr Fußball-Herz würde hüpfen wie ein Flummi. Vor Freude versteht sich.

Eben ein Erlebnis hart an der Grenze zum Wahnsinn. Können Sie alles haben beim Eurotrainer der Dewezet. Wenn auch nur imaginär, aber großen Spaß macht es trotzdem. Schon über 3400 Fußballbegeisterte haben auf der Bank Platz genommen und warten nun gespannt auf den ersten EM-Einsatz ihres Starensembles. Natürlich haben auch wir drei Hobbytrainer von der Sportredaktion unsere Gedanken durch die Unendlichkeit des Raumes kreisen lassen und tatsächlich aus seiner Tiefe heraus eine Entscheidung getroffen. Sich auf elf Spieler von 176 festzulegen, ist aber nicht einfach.

Und wie sollte es auch anders sein: Schon bei der Wahl des Torhüters schieden sich die Geister. Neuer oder Lloris, vielleicht doch lieber Casillas? Nein, die nimmt ja jeder. Also bleibt Petr Cech. Chelseas tschechischer Elfmeterheld hat nicht nur gute Reflexe, sondern steht als einziger Schlussmann auch gut behütet zwischen den Pfosten. Das gab den Ausschlag.

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Etwas einfacher und einvernehmlicher war für die Sportredaktion die Besetzung der Defensive. Das Thema Wackelabwehr wurde gleich im Keim erstickt, denn an dem Spanier Sergio Ramos kommt eh keiner vorbei. Es sei denn, sein Stirnband verrutscht. Ist aber eher selten und kommt höchstens beim Elfmeter mal vor. Gesetzt ist natürlich Philipp Lahm, der deutsche Speedy Gonzales auf allen Außenpositionen. Ob rechts oder links, der Bayer ist mit Sicherheit der schnellste Capitano Europas. Unser Dritter im Abwehr-Bunde ist der Pole Lukas Piszczek. Alleine sein Name reicht eigentlich schon aus, um jeden Stürmer zu erschrecken. Im Mittelfeld ist Holland nicht in Not, sondern dank Inter Mailands Zauberfuß Wesley längst aus dem Sneijder. Wir mit seiner Nominierung dann selbstverständlich auch. Wer allerdings die wichtigen Freistöße schießen darf, wird noch „ausgeschnuckt“. Platzhirsch bei der Nummer ist bekanntlich „Frooonk“ Ribéry. Der Franzose darf nicht fehlen. Wir hoffen, dass er nicht nach jedem Tor zu seinem Bruder läuft und sich beim Sprung auf die Tribüne noch eine Zerrung holt.

In der Schaltzentrale erfüllt Tomas Rosicky unser Anforderungsprofil. Der Tscheche ist bei Arsenal London vom Schnitzel zum Beefsteak gereift und kann auch ganz gut Schnick, Schnack, Schnuck. Bleibt noch Mesut Özil. Er trägt das gleiche rutschfeste Stirnband wie Ramos und hat deshalb auch unser vollstes Vertrauen im Mittelfeld.

Geballte Wucht auch im Angriff. Wir haben uns gedacht, Ribéry braucht der Sprache wegen eine Anspielstation aus Frankreich. Also bleibt Karim, der „Ball-Knutscher“ Benzema. Und zum Niederländer Sneijder passt vorne nur ein van Gol. Eben Robbie van Persie, der Torkönig aus England. Ach ja, Meister Robert aus Dortmund ist auch dabei. Denn wir wissen: Lewandowski macht auch im Polentrikot eine gute Figur.

Anmeldeschluss ist beim Eurotrainer 2012 übrigens Freitag um 18 Uhr.



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