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Das Kulturzentrum in der Diskussion – doch mit Klasse-April

Mit dem Blasebalg der Hölle blüht die Sumpfblume auf

Hameln. Sie steht in der Diskussion: Der Sumpfblume soll das Wasser abgegraben werden als Folge der kommunalen Finanznot. Keiner will das aus tiefstem Herzen, aber man muss sparen, heißt es. Dass über das Wohl und Wehe dieser Einrichtung schon seit 30 Jahren, also seit den allerersten Tagen, politisch diskutiert wird, kennen die Sumpfe-Macher zur Genüge, das ist für sie nicht neu. Doch nie soll die finanzielle Not so groß gewesen sein wie zurzeit. Rein botanisch betrachtet wird von einer Sumpfblume wenig übrig bleiben, wenn man ihr den Nährboden entzieht. Auf das Hamelner Kulturzentrum gemünzt sieht das nicht anders aus: Kultur kostet Geld, und wenn die öffentliche Hand keines hat, wird’s schwierig mit der Umsetzung. Ungeachtet der Diskussionen auf Stadt-, Landkreis- und Landesebene und ungeachtet der weiterhin schwammig formulierten Zielvorstellungen von Politik, Verwaltung und Geschäftsführung – so etwas hat 26 Buchstaben und nennt sich Entscheidungsfindungsphase – soll hier und jetzt nur das in den Fokus gerückt werden, um das es geht: die Kultur. Und da sieht’s im Monat April wirklich nicht übel aus. Noch blüht sie, die Sumpfblume an der Weser!

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Jens Meyer

Autor

Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite


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