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Verkehr beschäftigt Ratsgruppe

Mit Ampel oder Laserpistole gegen Raser?

Helpsen (gus). Das Bündnis 2011 (CDU und Grüne) hat sich bei einer öffentlichen Sitzung mit der Verkehrssituation in mehreren Orten der Gemeinde Helpsen beschäftigt. Als Lösungen für bestehende Probleme wurden eine Ampel und die Anschaffung einer Laserpistole ins Spiel gebracht.

Ein Brennpunkt ist nach Auskunft von Bündnis-Sprecherin Martina Lohmann die Bahnhofstraße in Kirchhorsten gewesen. Für mehr Sicherheit könnte dort nach Meinung Hinrich Gottschalks eine Ampel sorgen. Und zwar eine, die auf Rot schaltet, wenn sich Autos mit überhöhter Geschwindigkeit nähern. Eine Reihe von Messungen hatte in den vergangenen Jahren an der Bahnhofstraße viele Tempolimit-Überschreitungen ergeben. Möglicher Standort der Ampel könnte die Kreuzung gegenüber der Samtgemeindeverwaltung sein. Laut Lohmann passieren dort häufig Unfälle. Außerdem könnte die Signalanlage auch als sichere Fußgänger-Überführung fungieren. Die Bündnis-2011-Mitglieder sind sich aber im Klaren darüber, dass solche Maßnahmen nur nach entsprechenden Untersuchungen der zuständigen Verkehrsbehörden realisierbar sind. Ein weiterer Straßenabschnitt, an dem häufig gerast wird, ist die Hauptstraße in Südhorsten. Dort könnte ebenfalls eine Ampel postiert werden, meint Lohmann. Ein Kreisel wäre ebenfalls denkbar - nur auch sehr teuer. Um Temposündern auf die Schliche zu kommen, soll die Gemeinde eine eigene Laserpistole anschaffen und diese der Polizei zur Verfügung stellen, regt Bündnis 2011 an. Allerdings hätten die Beamten in der Vergangenheit zu verstehen gegeben, dass die Südhorster Ortsdurchfahrt zu kurz für Kontrollen dieser Art sei. Ein dritter Problemfall ist nach Worten Lohmanns die Riepacker Straße. Zwar haben die Tempomessungen anders als bei Haupt- und Bahnhofstraße keine vermehrten Tempoverstöße aufgezeigt. Anwohner hätten aber erklärt, dass dort häufig die Vorfahrtsregel rechts vor links missachtet wird. Das führe zu gefährlichen Bremsmanövern. Eine Lösung sei auch den Bündnis-Mitgliedern zunächst nicht eingefallen. Damit ist die Angelegenheit für die beteiligten CDU- und Grünen-Politiker aber keineswegs zu den Akten gelegt. Die Sitzung diente dazu, Meinungen einzuholen und mögliche Anträge für den Gemeinderat vorzubereiten. Die bearbeiteten Themen werden also aller Wahrscheinlichkeit nach bald auf der Tagesordnung einer Ratssitzung in Helpsen auftauchen.




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