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Ortsfeuerwehr Deckbergen verdoppelt Einsätze / Nützliche Helfer angeschafft

Mit 80 Jahren 58-mal ausgerückt

Deckbergen (who). Im Jahr 2007 hat die Ortsfeuerwehr Deckbergen 58 Einsätze bewältigt. "Das waren doppelt so viele wie 2006", erklärte Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier zur Jahreshauptversammlung.

Der Orkan Kyrill und andere Unwetter-Ereignisse sind, wie für unzählige andere Feuerwehren auch, die Ursache für Mehrarbeit und die meisten der insgesamt 34 tec hnischen Hilfeleistungen im Vorjahr gewesen. Der Großbrand eines früheren Hotels in Engern, ein Kellerbrand in Ahe sowie das Feuer in einer Rintelner Pizzeria gehörten zum "normalen" Einsatzgeschehen, mit dem die Deckberger Feuerwehr seit ihrer Gründung vor 81 Jahren konfrontiert ist. Die Ausrichtung der Stadtwettbewerbe und "Eimerfest- spiele" aus Anlass des 80-jährigen Bestehens vom 13. und 14. Juli sowie die Geburtstagsfeier selber am 29. September gehörten zu den angenehmen Seiten des Dienstjahres. Ebenso die Beteiligung an der Bürgerwette des NDR in Rinteln im Juli. Mit der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Deckbergen steht im kommenden Juni ein weiterer festlicher Höhepunkt ins Haus. Dass fünf Aktive ihren Motorsägenführerschein gemacht haben, steht vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitsauflagen und in der Erwartung, dass die Feuerwehren künftig mehr mit Sturmfolgen konfrontiert werden. Um sich selber das Dienstleben zu erleichtern, hat sich die Deckberger Feuerwehr in Eigeninitiative einige praktische Helfer angeschafft. Dazu präsentierten Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier und sein Stellvertreter Hendrik Pape neue leichte Einsatzlampen und handliche Abrollkörbe für Schläuche, die besonders beim Gebrauch in Gebäuden Vorteile bringen. Mit der ortswehrübergreifenden Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern arbeitet die Ortsfeuerwehr Deckbergen gemeinsam mit den Nachbarwehren Schaumburg und Westendorf seit einigen Jahren an einem neuen Einsatzkonzept. Der Hintergrund, so Ralf Bredemeier: Die Spezialisten mit der Maske aus verschiedenen Wehren können in gemeinsamen Trupps eingesetzt werden. Die Ortsfeuerwehren Ahe, Steinbergen und Engern würden zurzeit in die Kooperation integriert. Gerd Mohwinkel gehört seit 25 Jahren zum harten Kern der Einsatzgruppe und Gerd Müller seit 40 Jahren. Seit 60 Jahren gehört Karl Büthe zu den ehemals Aktiven seiner Ortsfeuerwehr, wie auch Gerhard Hülm. Über 50 Jahre sind es für Willi Brandt und Friedhelm Kohlmeier sowie mehr als 40 für Bärbel Skoruppa. Und Wilhelm Bradt gehört seit 50 Jahren zu den Förderern der Wehr.




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