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Premierenfahrt des Raddampfers Eduard vor 170 Jahren

Mit 100 PS die Weser runter

Wenn das kommt, können wir uns auf die Sandbänke stellen und angeln“, wurde jüngst Rolf Foellner, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Oberweser, in einem Zeitungsbericht zitiert. „Aber Schiffe fahren nicht mehr“. Die Sorge des Chefsprechers der Touristik- und Kiesgrubenbetreiberbranche rund um Holzminden gilt dem Plan der Bundesregierung, die staatliche Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auf den Prüfstand zu stellen. Arbeit und Organisation sollen neu bewertet und, falls erforderlich, an die veränderten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. Korrekturbedarf haben die Experten des Verkehrs- und Finanzministeriums offenbar bereits an der Weser ausgemacht. Der Flusslauf südlich von Minden habe als Frachtverkehrsweg keine Bedeutung mehr, heißt es in einem Positionspapier. Die bisherigen Ausgaben für Betrieb und Unterhaltung könnten und müssten deutlich zurückgefahren und einige Gewässerabschnitte ganz „sich selbst überlassen“ werden.

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Autor:

Wilhelm Gerntrup


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