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Ab neuem Schuljahr gemeinsamer Unterricht der Klassen drei und vier in Flegessen und Hachmühlen

Mini-Jahrgang nimmt die Kombiklasse mit

Bad Münder (st). Ab dem kommenden Schuljahr 2011/12 wird es sowohl in Flegessen als auch in Hachmühlen eine Kombiklasse des dritten und vierten Jahrgangs geben. Der in beiden Ortsteilen besonders schwache jetzige zweite Jahrgang zieht das Modell der Kombiklasse also einmal durch sein gesamtes Grundschulleben. Ob es an den Schulen zusätzlich eine zweite Kombiklasse aus erstem und zweitem Jahrgang geben wird, ist zurzeit noch offen. Die bislang vorliegenden Prognosen zu den Zahlen der Schulanfänger sind laut den beiden Schulleiterinnen Brunhilde Meyer (Flegessen) und Ursula Börns (Hachmühlen) noch zu vage.

Die Kombiklasse Hachmühlen bei Lockerungsübungen.  Foto: Archiv

Dass die Kombiklasse sich im kommenden Schuljahr aus den Jahrgängen drei und vier zusammensetzt – und nicht aus den Jahrgängen zwei und drei – erklärt Meyer so: „Es ist einfach nicht vorgesehen, dass die Klassen zwei und drei zusammengehen. Und das ist auch sinnvoll, denn die Anforderungen von Klasse zwei zu Klasse drei steigen doch enorm. Das passt dann einfach nicht mehr zusammen.“ Außerdem würde es bis zur zweiten Klasse Text-Zeugnisse geben, ab der dritten Klasse bekommen die Schüler dann Noten für ihre Leistungen.

Das Modell der Kombiklasse hat sich an beiden Schulstandorten bewährt. Die Flegesser Rektorin zieht nach bislang eineinhalb Jahren eine positive Bilanz. Meyer: „Wir sind mittlerweile daran gewöhnt, und es funktioniert sehr gut.“ Mit den Lehrerstunden würde es die Schule wunderbar hinbekommen, in Hauptfächern wie Mathe und Deutsch einen nach Klassen getrennten Unterricht zu gewährleisten. „In vielen anderen Fächern ist es häufig schön zu beobachten, wie sich die Schüler der beiden Klassen gegenseitig helfen“, sagt Meyer. Sie hofft, dass auch im kommenden Schuljahr der getrennte Unterricht in den Hauptfächern beibehalten werden kann.

Zurzeit sind die beiden ersten Klassen – momentan in der Kombiklasse mit den zweiten – in Flegessen und Hachmühlen zehn und elf Schüler stark. Der Teiler für die Einrichtung zwei separater Klassen liegt bei 26 Schülern. Das bedeutet, dass der neue erste Jahrgang im kommenden Sommer wenigsten 15 und 16 Schüler stark sein müsste, um zwei Klassen einrichten zu können. „Zurzeit liegen wir knapp unter der Teilungsgrenze“, sagt die Hachmühler Rektorin Börns. Aber: „Wir haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass sich da noch viel ändert im Laufe des zweiten Halbjahres.“ Es sei durchaus möglich, dass noch der eine oder andere Schulanfänger dazukomme, sagt Börns. „Wir haben hier in Hachmühlen eine solche Fluktuation, was Zu- und Wegzüge angeht, dass es zum jetzigen Zeitpunkt einfach schwer zu beurteilen ist.“ Ein zweiter Unsicherheitsfaktor: „Da wäre außerdem die Frage nach den Kann-Kindern“, sagt Meyer. Die Bildungs-Fachbereichsleiterin der Verwaltung Elisabeth Borcherding gibt sich ebenfalls noch sehr zurückhaltend mit konkreten Zahlen, lässt aber eines bereits durchblicken – zum jetzigen Zeitpunkt ist eine steigende Tendenz bei den Erstklässlern zu verzeichnen.



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