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Im urbanen Raum steigt das Risiko von Pflanzenkrankheiten

Miniermotte und Laubholzbockkäfer

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Dessen Auswirkungen in den kommenden Jahrzehnten werden noch in weiter steigendem Maß spürbar sein. Heißere Sommer, Starkregen, Stürme, längere Trockenzeiten, Tropennächte – extreme Wetterphänomene häufen sich bereits jetzt und stellen besonders Städte vor große Herausforderungen.

Um die Belastungen für die Bewohner durch Klimawandel und Schadstoffausstoß des Autoverkehrs zu mindern, setzen Stadtplaner und Klimatologen auf die ausgleichende Wirkung von Grünflächen. Experten empfehlen, die Städte, insbesondere Straßen und Wohnviertel grüner zu planen. Allerdings leidet auch das Grün unter den Klimaveränderungen. Geschwächt von Trockenheit und hohen Temperaturen werden Bäume und Sträucher an schwierigen Standorten zusätzlich gefährdet durch neue Krankheiten und Schädlinge. Prominente Beispiele sind die Kastanienminiermotte an Rosskastanien, der Asiatische Laubholzbockkäfer an Ahornen oder die Massariakrankheit an Platanen. Um die Bestände an Stadtgrün zu erhalten und zu erweitern, stellen sich infolge dieser Veränderungen neue Aufgaben für die Verantwortlichen in Städten und Gemeinden ebenso wie für die Baumschulbranche. Benötigt werden zum Beispiel Bäume, die eine hohe Trockenheits- und Temperaturtoleranz aufweisen und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sind.bdb



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