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Mindestlohn: SoVD legt Papier vor

Landkreis (web). Die regionalen Verbände des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) und des Deutsche Gewerkschaftsbundes (DGB) Niedersachsen/Bremen haben ein gemeinsames Eckpunktepapier zum Mindestlohn und zur Altersarmut vorgestellt. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, sich für einen branchenübergreifenden Mindestlohn von 7,50 Euro einzusetzen.

Edda Schliepack, die zweite Landesvorsitzende des SOVD, erklärte, die niedersächsische Politik müsse sich der Tatsache stellen, dass 71 Prozent der Bundesbürger einen Mindestlohn befürworteten. Ulrich Gransee, DGB, wies darauf hin, dass bereits in 20 von 27 EU-Ländern Mindestlöhne gezahlt würden, fast alle lägen über 7,50 Euro. In den meisten Ländern würden die Mindestlöhne regelmäßig der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst, ohne dass es deswegen zu vermehrten Arbeitsplatzverlusten kommt. Schliepack verwies auf die Auswirkungen für die Höhe der Rente. Wer zu wenig verdiene, könne keine Rentenansprüche erwerben, weil er nichts einzahlen könne. Entstehende Defizite müssten von den Steuerzahlern ausgeglichen werden. Besonders Frauen und Kinder seien von der wachsenden Armut betroffen. In Deutschland lebten derzeit rund 2,5 Millionen Kinder in Armut. Viele Frauen gerieten in die Altersarmut, weil es ihnen durch lange Familienphasen gar nicht möglich sei ausreichende Rentenansprüche zu erwerben.




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