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Standort wird zum europäischen Korpuswerk ausgebaut / Geheizt wird künftig mit Spänen

Millionenschwer – der Umbau bei Haworth

Bad Münder (jhr). Jetzt wird der massive Umbau im münderschen Haworth-Werk auch nach außen deutlich sichtbar: Auf dem Gelände des Büromöbel-Herstellers entsteht ein gewaltiges Späne-Silo mit angeschlossener Heizungsanlage. „Wir haben verschiedene Alternativen entwickelt, die Entscheidung ist aber letztlich für eine moderne Heizungsanlage mit Verwertung der anfallenden Späne gefallen“, sagt Richard Harrop, verantwortlich für das Haworth-Werk. Entscheidender Faktor sei die Nachhaltigkeit, für die die neue Anlage stehe: Die in der Produktion ohnehin anfallenden Späne werden abgesaugt und im 1100 Kubikmeter fassenden Silo zwischengelagert. Direkt unter dem Silo wird die neue Heizungsanlage eingebaut, in der die Späne als Energielieferant Verwendung finden. „Wir werden damit die benötigte Wärme nahezu autark erzeugen können“, sagt Harrop – er geht davon aus, dass 99,5 Prozent des Wärmebedarfs der Fabrik mit der Späne-Heizung gedeckt werden können. Um Spitzen abzudecken und als Reserve-System steht eine Gasheizung zur Verfügung. Bislang wurde das Werk über eine Ölheizung geheizt, jährlich wurden mehr als 100 000 Liter benötigt.

Arbeit in luftiger Höhe: Mitarbeiter einer Spezialfirma errichte


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