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Der VfL Bückeburg peilt in der Bezirksoberliga einen Platz im gesicherten Mittelfeld an

Michael Prawitt neuer Trainer bei den VfL-Frauen

Frauenfußball (pm). Nun ist dem VfL Bückeburg doch noch weit vor dem Saisonstart der Bezirksoberliga der ersehnte Erfolg gelungen. Und das gute lag so nah: Der Neue Trainer der Fußballfrauen heißt Michael Prawitt und steht schon seit geraumer Zeit in Diensten des VfL. Zuletzt trainierte er die Männer-Reserve in der Kreisliga, an deren Führung er zuvor bereits als Kotrainer von Andreas Paker maßgeblich beteiligt war. Die Neuordnung und Optimierung des Trainerstabes des VfL machte den Wechsel des 40-Jährigen zu den Frauen nun möglich.

Prawitt ist jedoch auch in Sachen Frauenfußball kein unbeschriebenes Blatt. Der C-Lizenz-Inhaber trainierte vor seiner Zeit beim VfL bereits den westfälischen Frauen-Kreisligisten VfB Gorspen-Vahlsen. Gerhard Hävemeier, als Organisator und Betreuer des Frauenteams im VfL, freute die "interne Lösung" ganz besonders. "Ich bin froh, dass es so geklappt hat", sagte er, nach einigen glücklosen Gesprächen mit "externen" Bewerbern für die Nachfolge des zum Ligakonkurrenten SG Schamerloh gewechselten Ulf Netzeband. Nun müssen sich Team und Trainer schnell beschnuppern, denn bereits am 23. August wartet beim TuS Rohden/Segelhorst das erste Pokalspiel und nur eine Woche später beim TSV Deinsen das erste Punktspiel auf die Elf. "Wir sind noch in der Kennenlernphase", sagte Hävemeier, "aber die ersten Einheiten sind bei den Frauen bereits gut angekommen." Erster Härtetest wird der Mühlenbach-Cup des TSV Eintracht Bückeberge am Sonnabend sein, wo der VfL von 14.45 Uhr an in zwei Kurzpartien über 45 Minuten gegen den Gastgeber und die SG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl/Liekwegen antreten wird. Der Neue wird sich auch auf einen leicht verschlankten Kader einstellen müssen. Indra Caselitz, die in der Rückserie bereits kein Spiel mehr für den VfL bestritt, kehrt nicht mehr zurück. Zudem haben Spielmacherin Carola Heinke und Yvonne Kögler zwei langjährige Leistungsträgerinnen den Klub verlassen. Monique Stahlhut, die selbst bereits ihren Wechsel zum TSV Havelse verkündet hatte, sieht Hävemeier indes noch nicht als Abgang. Er hält sie für unentschlossen und hofft, die Spielberechtigung vor dem ersten Saisonspiel wieder in die eigene Passmappe zurückstecken zu können. Freuen können sich die Bückeburgerinnen auf die Rückkehr der langzeitverletzten Lena Spitzer und Pia Gellermann. Erneute Ausfälle dieser Art dürften den 17er-Kader des VfL in der kommenden Saison jedoch härter treffen, zumal die Möglichkeiten des Teams aus beruflichen Gründen gerade an Sonnabenden eingeschränkt sind. "Wir müssten uns aber schon ganz schön blöd anstellen, wenn wir absteigen sollten", meint Hävemeier. Bei einem Abstiegsplatz hat der VfL auch gute Chancen dieses "Minimalziel" zu erreichen. Maximal, so rechnet Hävemeier vor, ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld drin. Trainer: Michael Prawitt. Betreuer: Gerhard Hävemeier. Der Kader: Tor: Katharina Bialata. Abwehr: Mareike Daseler, Anika Hävemeier, Nina Hundsdorff, Kira Kröger, Nina Schlupp, Lena Spitzer. Mittelfeld: Mareike Bauer, Julia Danziger, Alexandra Franke, Saskia Papenheim, Luisa Reygers, Katja Selchow, Sina Stahlhut, Nicole Weber. Angriff: Pia Gellermann, Sema Kayaoglu, (Monique Stahlhut). Zugang: Sema Kayaoglu (Arminia Bielefeld, B-Juniorinnen). Abgänge: Monique Stahlhut (TSV Havelse), Carola Heinke (SG Schamerloh), Yvonne Kögler (SV Kutenhausen/Todtenhausen), Julia Schubert (SG Lindhorst/Beckedorf). Saisonziel: gesichertes Mittelfeld. Meisterschaftstipp: Eintracht Hameln, Mellendorfer TV II.




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