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Michael Grote löst Jan Lababidi beim Bürgerbus-Vorsitz ab

BAD MÜNDER. Es läuft beim Bürgerbus in Bad Münder. Fahrdienstleiter Hans-Georg Schewe darf sich nicht nur über äußerst stabile Fahrgastzahlen auf hohem Niveau freuen, sondern auch über eine nach den Ferien in Kraft tretende Fahrplanverbesserung. Nun gibt es personelle Veränderungen beim Bürgerbus.

Neuer Fahrplan, neuer Mann an der Spitze: Michael Grote (l.) übernimmt beim Bürgerbus den Vorsitz von Jan Lababidi. Foto: Huppert

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Christoph Huppert Reporter

„Dann entsprechen die Öffis, die den Plan machen, unseren Wünschen und das Südfeld wird in beiden Richtungen in die Strecke eingebunden“, teilt der 63-Jährige mit.

„Wir liegen in der Fahrgaststatistik bei stabilen 1500 bis 1800 Fahrgästen pro Monat“, freut sich Jan Lababidi, der scheidende erste Vorsitzende. Der übergab sein Amt jetzt erst einmal kommissarisch an Michael Grote aus Eimbeckhausen. Im kommenden Februar muss die Mitgliederversammlung den Wechsel an der Vereinsspitze noch bestätigen.

Der gelernte Brunnenbauer Lababidi beginnt eine Ausbildung zum Lokführer bei der Metronom Eisenbahngesellschaft. „Da habe ich leider nicht mehr die Zeit, die ich mir für dieses Amt wünsche“, bedauert der 51-Jährige.

Grote, 65 Jahre alt, Rentner und Kommunalpolitiker, ist ehemaliger IT-Projektmanager. „Wir haben zwar keinen Geschäftsführer beim Bürgerbusverein, denn das macht alles der ehrenamtliche Vorsitzende, doch ähneln die Aufgaben denen eines Geschäftsführers.“ Fahrdienstleiter und Vorsitzender erledigen zusammen das operative Geschäft, von der Kommunikation mit den Öffis oder der Landesverkehrsgesellschaft bis hin zum technischen Management des Busses.

„Wir können hier etwas für die Gemeinschaft tun und eine wichtige Versorgungslücke schließen: die Anbindung von Stadt und Bahnhof an Deisterhang und Kliniken“, so Grote. Ziel sei es nach wie vor „damit die Attraktivität der Stadt zu steigern“.

Stärkere Werbemaßnahmen, mehr Sponsoren und vor allem die Zahl der Fahrer konstant zu halten, darin sieht Grote die wichtigsten Herausforderungen. Auf einer neuen Infotafel im Bus erfahren die Fahrgäste etwas über den jeweiligen Fahrer, und Geschäftsleute aus Bad Münder können dort Werbung anbringen. Auch ein druckfrischer neuer Flyer und Aufkleber liegen vor. „So ein Bürgerbus, der fährt eben nicht von allein“, stellen Lababidi, Schewe und Grote einhellig fest.



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