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Methoden der Archäologie

Die Archäologie erkundet ausschließlich die materiellen Hinterlassenschaften kultureller Entwicklungsschritte der Menschheit. Sie arbeitet eng mit Geschichts- und Naturwissenschaft zusammen. Forschungsmethoden sind die Quellenerschließung, die Quellenauswertung und zuletzt die Quelleninterpretation.

? Zur Quellenerschließung gehören die das Denkmal nicht zerstörende Prospektion (Besichtigung) und die Ausgrabung, bei der das Denkmal, wenigstens teilweise, zerstört wird. Ein Fund ist ein bei der Grabung erzieltes "greifbares" Ergebnis, etwa eine Münze. Alle Auffälligkeiten, die sich während der Grabung beobachten lassen und nicht ohne weiteres beweglich sind, bezeichnet man als "Befunde", zum Beispiel Bodenverfärbungen, Mauerreste sowie die Anordnung von Funden und/oder Befunden zueinander. ? Anschließend erfolgt die Auswertung, zum Beispiel mit dem Ziel der Altersbestimmung, der Typologie oder der Materialbestimmung von Funden. ? Die Quelleninterpretation vergleicht die zuvor gewonnenen Erkenntnisse mit Informationen aus anderen Quellen, zum Beispiel aus der schriftlichenÜberlieferung. thm




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