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Annastraße: Verfaulter Baum wird gefällt, dann kommt die neue Deckschicht / Arbeiten enden heute

Meter für Meter verschwindet die alte Linde

Obernkirchen (rnk). Mit einem Tag Arbeit wird er nicht auskommen, dafür ist die alte Linde denn doch zu mächtig. Aber heute Abend, so erklärte Heiko Gierke gestern, wird der Baum restlos entsorgt sein - sozusagen mit Stumpf und Stiel.

Die hintere der beiden Linden in der Annastraße wird gefällt, weil sie nicht mehr zu retten ist. Das hatte ein Gutachten ergeben: Im Wurzelbereich ist sie von Pilzen durchdrungen, die Linde war nicht mehr zu retten und wird daher gefällt. Zudem drücken ihre Wurzeln die Teerdecke hoch. Auf die Tagesordnung der Politik geriet die Linde eherbeiläufig: Die Annastraße gehört zu den Straßen, die in diesem Jahr eine neue Deckschicht erhalten sollen. Bei der Ortsbesichtigung wurde damals auch darüber diskutiert, ob die beiden Bäume nicht zu sehr in die Fahrbahn hinein reichen. Baumpfleger und Gärtner Gierke von der Mindener Firma "Vier Jahreszeiten Rasche" tastete sich gestern Meter für Meter vom Gipfel zum Baumstumpf herab. "Stückweise absetzen", nennt dies Verfahren der Fachmann, bei dem der Baum von oben herab weggeschnitten wird. Unten werden dann lediglich noch die kleinen Äste abgesägt, anschließend kommt alles in die Kompostierung. Über das Alter der zu fällenden Linde will Fachmann Gierke keine Schätzungen abgegeben: "Das ist schwer zu sagen, bei alten Bäumen ist die Altersbestimmung immer wie ein Lotteriespiel." Heute soll noch die Baumwurzel ausgefräst werden, anschließend folgen die kleinen Restarbeiten. Und was bleibt? "Gar nichts", sagt Gierke, packt seine Säge, steigt in den Korb der Drehleiter und lässt sich nach oben fahren, um dort den nächsten Meter in Angriff nehmen. Wie geht es weiter? Ende August, so wurde es im Fachausschuss beschlossen, ist die Annastraße an der Reihe. Sie bekommt auf einer Strecke von etwa hundert Metern Länge zwischen Rintelner Straße und Henriettenstraße eine neue Deckschicht. Vor zwei Jahren wurde bereits der Bereich zwischen dem Markant-Markt und der Baumeister-Krentler-Straße saniert. Begonnen wurde bereits mit den ersten Arbeiten am Hünenbrink. Dort wird zurzeit die Oberfläche der Straße abgefräst. Hier ist der Zeitplan bekanntlich am engsten gefasst: Bevor die Schule wieder beginnt, soll das Nadelöhr zwischen Eilser Straße und Schul- und Sportstätten eine neue Oberfläche erhalten haben, hatten Politik und Verwaltung festgelegt. Und zur Tempo-30-Zone umgebaut sein.




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