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Fotomontagen auf WGA-Versammlung

Messingsberg in 15 Jahren

Auetal (rnk). Die Pläne der Steinberger Steinbruch-Betreiber zum Abbau des Messingsberges hatte Siegbert Held aus aktuellem Anlass auf die Tagesordnung der Jahresversammlung der Wählergemeinschaft Auetal gesetzt. Mit ziemlich eindrucksvollen Fotomontagen führte er vor, wie sich der Kamm aus Sicht des Ortes Rolfshagen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wahrscheinlich verändern wird.

So könnte der Kamm des Messingsberges aus Rolfshäger Sicht in 15

Bis 2011 würden 15 bis 30 Meter Kamm abgetragen, danach beginne der Abtrag im so genannten Block 5, erläuterte Held. Bis 2019 werde es im Steinbruch nur Abbau geben, Ausgleichsmaßnahmen seien in dieser Zeit nicht vorgesehen. Frühestens 2025 werde es wieder grün, die ersten Buchen würden gepflanzt. 2060würden dann 15 bis 20 Meter hohe Bäume auf dem Kamm stehen. Soweit, so Held, das Szenario der Betreiber. Die gut ein Dutzend auf der Jahresversammlung erschienen Mitglieder favorisierten allerdings eine andere Möglichkeit: Bis 2019 wird abgebaut - und dann geht die Firma in Insolvenz. Held wollte das gar nicht einmal ausschließen. Sein bitterer Kommentar: Auch für den Steinbruch Bernsen habe es sicher einmal einen Rekultivierungsplan gegeben.



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