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Ende September: Bilder eines noch immer sommerlichen Treibens

Melancholie und Entzücken

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Autor:

Jens F. Meyer

Der Ruf nach Regen hat wenig gefruchtet in den vergangenen Wochen, denn noch immer darben Pflanzen am Wassermangel. Andererseits ist es, wie es eben ist, und so beglücken uns andere Bilder dieses Septembers, eines Herbstmonats, der in diesem Jahr kein Herbst sein wollte. Wenige Tage noch, und sein Delta mündet in den vielleicht noch goldenen Oktober. Bis dahin erfreut die Vielfalt im Garten, sowohl bei der Fauna als auch in der Flora. Allüberall sieht man, nein, nicht goldene Lichtlein sitzen, sondern silberne Fäden leuchten, weil die Kreuzspinnen ihren Job wieder unheimlich gut gemacht haben. Und manches vom Brummer zerlumpte Netz wird abends wieder geflickt, damit morgens ein Frühstückchen darin zappelt. Ein bisschen grausam ist sie ja, die Natur, aber Spinnen wollen auch leben. Für Apfel- und Birnbäume gilt dasselbe, und weil es seit Monaten zu wenig geregnet hat und andererseits die Temperaturen hoch waren, haben sie ihre Früchte sicher um zwei Wochen eher reifen lassen. Vitamine, Vitamine. Die Vögel kennen das Prozedere: landen und an Früchten picken, Leckerbissen en passant. Und danach ein kleines Bad im Brunnen, damit das Gefieder in der Abendsonne hübsch glänzt. Man weiß ja nicht, wer heute noch zu Besuch kommt…



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