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Coppenbrügge boomt unter der Führung von zwei Elzern

Mekka für den 3D-Bogensport

COPPENBRÜGGE. Es gab fast jedes Jahr eine Steigerung, und dieses Jahr sind es sogar erstmals um die 200 Bogensportler, die sich bei der sechsten Auflage des Turniers in Coppenbrügge sportlich gemessen haben.

Eine Gruppe ist unter den Blicken von Claudia Timm (rechts) im Wettkampfmodus. FOTO: GÖK

Fest etabliert ist die Bogensparte mit derzeit etwa 50 Aktiven im Schützenverein Coppenbrügge, die dort vor rund zwölf Jahren gegründet wurde und von den beiden Elzern Gerhard „Buddy“ Kovacevic und Claudia Timm geführt wird. Beide sind aus dem Vereinsleben kaum wegzudenken. Kovacevic arbeitet als Trainer für das 3D-Bogenschießen in dem umtriebigen Verein und führt viele Mitglieder an den Sport mit seiner Erfahrung heran. Claudia Timm bringt sich vor allem in die organisatorische Arbeit mit ein und hat in der Vergangenheit auch sportlich schon oft – etwa als Deutsche Meisterin – geglänzt.

Als großes Glück empfinden die Verantwortlichen der Bogensparte die Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung. Während in anderen Vereinen 3D-Bogensportler oft Probleme mit ihrer Nachbarschaft oder Kommune haben, ist das Verhältnis in Coppenbrügge sehr harmonisch. 2012 wurde die ehemalige Kiesgrube als LEADER-Projekt in einen Erlebnispark umgewandelt, wo derzeit vor allem Mountainbiker und Bogenschützen ihren naturnahen Sport ausüben. Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka (CDU) freut sich vor allem darüber, wie sorgsam die Bogenschützen mit der ihnen dargebotenen Fläche umgehen. Die 3D-Bogenschützen zielen auf in der Natur installierte Schaumstoff-Ziele. Für die 3D-Bogensportler liegt der sportliche Reiz vor allem in der Kombination von Wanderung in der Natur und sportlicher Betätigung. So werden die Ziele aus unterschiedlichen Entfernungen und Positionen beschossen. Peschka zitierte den Autor Michael Reitz bei der Eröffnung des Pfingstturniers mit seiner Antwort, was denn den Reiz des Bogenschießens ausmachen würde: „Die einen treibt beim sportlichen Umgang mit Pfeil und Bogen der Ehrgeiz des Wettkampfes an, während der andere eine Möglichkeit des mentalen Trainings und des meditativen Loslassens sieht. Gemeinsam ist bei allen der Wunsch, Körper und Geist durch das Wechselspiel von äußerster Konzentration und tiefster Entspannung übereinzubringen.“

Coppenbrügge entwickelt sich dabei immer mehr zum Mekka der 3D-Bogenschützen in der Region. Für dieses Jahr ist auch noch der Ausbau des Ithkopfparks in Coppenbrügge geplant, wo die Mountainbike-Strecke und das Gelände für die Bogenschützen erweitert werden soll. Der naturnahe Tourismus soll im Zusammenspiel von Ithkopfpark, dem sehr guten Wanderwegenetz, dem Wohnmobilstellplatz, dem Campingplatz und dem modernisierten und beheizten Freibad auf Wunsch von Peschka und den örtlichen Politikern ein wichtiges Standbein für die Gemeinde sein.

Zusammen werden die Treffer aufgenommen. FOTO: GÖK

Wie jedes Jahr, nahmen die Bogensportler des SV Coppenbrügge nicht an ihrem eigenen Pfingstturnier teil, sondern organisierten das Turnier, zu dem sogar aus Holland oder der Schweiz Teilnehmer angereist waren.GÖK



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