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Knackige Frischet: Bäckerei Bohne

Meister des guten Geschmacks

24 Stunden! – In Hameln-Pyrmont und Bodenwerder gibt es Unternehmen, die für unbedingte Leistungsbereitschaft rund um die Uhr stehen. Ob im Dienstleistungssektor oder mit Produkten: Auf diese 24 Firmen ist Verlass! Wir stellen sie vor: 5 Uhr – Bäckerei Bohne

Frank und Martina Bohne vor ihrer Bäckerei. Foto: eaw

Wenn die Turmuhr der Kirche fünf schlägt, zieht ein köstlicher Brötchenduft durch die Straßen des Ith-Örtchens. In der Backstube von Frank und Martina Bohne laufen zu dieser Stunde die Öfen auf Hochbetrieb. Ab ein Uhr nachts haben Mitarbeiter wie Jens Giger bereits die Schrote eingeweicht und quellen lassen, haben in schweißtreibender Handarbeit nach alten Rezepten Brot und Brötchen gebacken. Auf das frische warme Backwerk und die ersten Brote wie das seit Generationen beliebte Gersterbrot warten bereits die Fahrer um die frischen Backwaren in die 12 Filialen zu bringen.

Der 48-jährige Bäckermeister Frank Bohne und seine Frau Martina, die sich in der Backstube kennengelernt haben, führen seit 2001 in dritter Generation den einzigen Bäckerei-Betrieb im Flecken. „Der einzige, der noch richtig gutes, traditionelles Bäckerhandwerk anbietet“. Bei den Bohnes purzeln keine genormten Aufback-Teiglinge vom Fließband, hier ist jedes Brötchen noch durch und durch handgemacht. Mit über 70 Mitarbeitern versorgen die Bohnes von ihrer Backstube in Lauenstein aus die Kunden im Umkreis von gut 15 Kilometern mit frischen Backwaren. „Brot, Brötchen und Kuchen sind das Kerngeschäft“, erklärt Frank Bohne. In den Ortschaften Wallensen, Bisperode und Hemmendorf haben die Bohnes von ihren Filialen aus außerdem die Versorgung mit Lebensmittel des täglichen Bedarfs übernommen.

„Natürlich machen wir unseren Sauerteig selber und geben dem hausgemachten Teig ausreichend Zeit zum reifen. Schließlich braucht die Hefe Zeit um zu arbeiten“, sagt der Bäckermeister.

Tiefgekühltes oder gar industrielle Backmischungen kommt den Bohnes nicht ins Haus.

„Handwerk hat bei uns Tradition, ist uns Verpflichtung, ebenso wie die bewährten Rezepte aus Opas Zeiten, ob das nun unser Butterkuchen ist oder Opas Ananasbombe, alles ist mit viel Liebe und sehr viel Handarbeit selber gemacht.“ Das Bäcker-Ehepaar macht seine Arbeit mit spürbarer Leidenschaft.

Zusammen mit Mitarbeitern wie ihren Konditoren Ingo Schürmann und Lars Kappmeyer und dem ersten Lehrling vom Senior Karl-Heinz Bohne, Wolfgang Kunze, der schon über 40 Jahre im Betrieb ist, sorgen die Bohnes zum einen dafür, dass sich ein traditionsreiches Handwerk auch im Zeitalter der Massenproduktion behauptet, und das ihre Kundschaft im Flecken jeden Tag und sogar an den Wochenenden mit backfrischen Brötchen und Brot versorgt wird. Ihre Zuversicht in die Zukunft des Bäckerhandwerks beweisen die Bohnes auch dadurch, dass sie regelmäßig fünf bis sechs Auszubildende haben.

Keine Frage, in Bohnes Backstube hat Handwerk noch goldenen Boden - und duftet darüber hinaus schon morgens um fünf absolut verführerisch. eaw



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