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Rettungshubschrauber fliegen junge Amazone nach Hannover / Pferd scheut / "Glimpflicher" Ausgang

Meinser Reitturnier beginnt mit erheblicher Aufregung

Meinsen (bus). Große Aufregung in den Auftaktstunden des fünften Reit- und Springturniers auf der Meinser Reitanlage Vauth: Am Sonnabendmorgen kreisten gleich zwei Rettung shubschrauberüber dem Turniergelände, die Polizei sperrte weite Bereiche der Ortschaft. Was zunächst ein Unglück schlimmen Ausmaßes befürchten ließ, stellte sich im Nachhinein als Unfall mit relativ glimpflichem Ausgang dar. Wobei die Beschreibung "glimpflich" sich nicht auf die Schmerzen der jungen Reiterin bezieht, die auf dem Weg vom Turniergelände zum Transporter unter ihr scheuendes Pferd geriet.

Nach Aussagen der Reitanlagen-Mitbetreiberin Gudrun Vauth diagnostizierten dieÄrzte bei der jungen Amazone einen doppelten Unterschenkelbruch und eine leichte Gehirnerschütterung. "Das Missgeschick hätte aber wesentlich dramatischere Verletzungen nach sich ziehen können", sagte Vauth. Der Helikoptertransport nach Hannover sei auch deswegen in die Wege geleitet worden, weil von dem Mädchen eine Asthma-Beschwernis bekannt war. Eine der Unfallursachen könne womöglich in der allgemein zu Beginn der Wettkampfsaison bei manchen Pferden zu beobachtenden Nervosität zu suchen sein. "Die Vierbeiner sind dann genauso aufgeregt wie die Reiter", erläuterte die Expertin. Abgesehen von der samstäglichen Aufregung geriet die vom Reit- und Fahrverein Auetal (RFA) veranstaltete Eröffnung der Hallensaison der Turnierpferdesportler zu einer eindrucksvollen Großveranstaltung. Allein die Steigerung von zuletzt 470 auf jetzt mehr als 650 Meldungen, meinte Thomas Vauth (Mitglied der Turnierleitung), sei aller Ehren wert. Dass zudem, wie RFA-Vorsitzender Gert Müller bestätigte, das sportliche Niveau stimmte, wurde in Meinsen als zusätzlicher Pluspunkt betrachtet - die fünfte Auflage des Aufeinandertreffens erlebte erstmals ein Springen der Kategorie "L". "Ich freue mich, dass das Turnier regen Zuspruch bei den aktiven Pferdesportlern findet und auch die Zuschauer magnetisch anzieht", ließ Bürgermeister Reiner Brombach wissen. Das Reiten fördere den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren ebenso wie den Kontakt zur Natur und die Bewegung an der frischen Luft. Brombach reihte sich am Sonntag im Anschluss an einen Stilspringwettbewerb in die Kette der Pokal- und Ehrenpreisübergeber ein. Für Meinsen-Warbers Ortsbürgermeister Rudi Beier, dessen Zusage für die Abteilung "Führzügel" vorlag, der aber zur vorgesehenen Zeit wegen Problemen mit der Galle im Krankenhaus weilte, sprang dessen Stellvertreterin Gudrun Vauth ein.




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