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Udo Lindenberg live am 10. Juli 2015 in der HDI-Arena

„Meine Panik-Zentrale verlege ich nach Hannover“

„Ihr könnt euch auf eine Riesenwundertüte freuen – es wird sowohl Rock ’n’ Roll bis zur Ohr-Amputation, als auch leise Momente mit Reizwäsche geben,“ flachste Udo während einer seiner vielen Kurz-Interviews, die er im Rahmen einer großen Pressekonferenz im VIP-Raum der HDI-Arena in Hannover gab.

Es war ein Medientermin der besonderen Art, als „die Nachtigall“ den zahlreichen Pressevertretern und Fernsehteams interessante Hintergrundinformationen für seine bevorstehende Show in der Landeshauptstadt gab. Spektakulär und gigantisch soll sie werden – eine Show, die bisher alles Dagewesene sprengt. Dass letztendlich alles reibungslos über die Bühne geht, dafür sorgen fast 300 Techniker und Arbeiter, die 100 Künstler perfekt in Szene setzen werden.

„Was so easy und locker rüberkommt, bedarf schon einer monatelangen Planung. Im Stadion ist mir das eigentlich zu anonym, ich möchte jeden meiner Fans mit einem „Hallöchen“ begrüßen. Wir haben daher ein Fluggerät erfunden, womit ich auch die Leute in den hintersten Rängen besuchen kann“, freute sich der 68-Jährige.

An dem Medienspektakel nahmen auch Udos Regisseur Hannes Rossacher und der Lichtdesigner Günter Jäckle teil, die Lindenbergs Informationen noch im Detail abrundeten. Fast ein halbes Jahr arbeitete Rossacher mit Lindenberg in einem Showlabor – einem Studio, in dem man unter Modellbedingungen die Show im Maßstab von 1 zu 10 simulieren kann. „Udo hat Hannes und mich oft an unsere Grenzen gebracht. Wir haben aber versucht das Unmögliche möglich zu machen“, verriet Jäckle. Beide sind der Meinung, dass Udos Stadion-Revue ein Gesamtkunstwerk sei, was man in dieser Form zuvor noch nicht gesehen habe.

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Prost Udo! - „keine Panik“- nur ein alkoholfreies Weizen.

Auch mit Gaststars ist zu rechnen – neben Lindenbergs „Cello-Freund“ Clueso, sind auch Otto Waalkes, Stefan Raab, Max Herre und Jan Delay im Gespräch. Alle waren schon auf diversen Galaktik-Events als musikalische Gäste vertreten. Wer letztendlich in welchen Stadien performen wird, konnte Udo uns noch nicht sagen.

In Hannover ist die Auftaktshow, daher wird „der Detektiv, der niemals schlief“ bereits 14 Tage vor Showbeginn seine Panik-Zentrale in die Landeshauptstadt verlegen, um sich entsprechend vorzubereiten und zu proben. Nach Aussagen von Hannes Rossacher war es nicht einfach, aus Hunderten von Lindenberg-Songs circa 30 Titel für ein Stadionkonzert dieser Größenordnung herauszufiltern. Jeder Song, jedes Statement, Ton und Licht, die Dramaturgie, der Bühnenaufbau – alles muss eine Einheit werden. Die 400 Quadratmeter große Bühne soll zudem von einer riesigen LED-Wand überragt werden. Das gesamte Equipment wird von mehr als 30 Trucks transportiert.

Drei Stunden wird Udo auf der Bühne stehen – ein Mammut-Programm, das ihm alles abverlangen wird. Udo wirkt fit, hat in den letzten Jahren 25 Kilo abgespeckt, trinkt Ingwer-Tee mit Manuka-Honig – zudem gehört Joggen zu seinem Tagesablauf, der meistens nie vor 14 Uhr beginnt. Auch mit dem Alkohol ist er vorsichtiger geworden – ab und an ein alkoholfreies Weizen und eine „Kinderzigarre“, an der er während der gesamten Pressekonferenz genüsslich zieht.

Zum Abschluss der Pressekonferenz gibt es Eierlikör und ein Mini-Konzert. Zusammen mit den Musikern Jean-Jacques Kravetz (Keyboard), Saxofonist Wolfgang „Noah“ Fischer, Michael Brettner (Gitarre) und „Kids On Stage“ sang Udo Lindenberg die Songs „Mein Ding“ und „Hinterm Horizont.

HDI-Arena, 10. Juli 2015, 20 Uhr, Karten: NDZ 05041/78910

Udo zusammen mit Saxofonist Wolfgang „Noah“ Fischer und den „Kids On Stage“ bei „Mein Ding“.




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