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Mehr Unterstützung für das Tierheim

Zu: „Allein 23 Hunde suchen ein neues Zuhause“, vom 22. November

Vieles in diesem Bericht hat mich traurig gestimmt. Ich hatte selber zwei Hunde aus Tierheimen und habe es nie bereut, die damals 6- und 8- jährigen Mischlinge zu mir genommen zu haben. Dass das Hamelner Tierheim mit der Versorgung von derzeit 23 Hunden und 66 Katzen finanziell an seine Grenzen stößt, ist nachvollziehbar.

Die Tierheime übernehmen die Arbeit, die sonst die Städte machen müssten, und daher wäre es eigentlich angebracht, wenn sich auch die Stadt Hameln mit einer größeren Finanzspritze am Tierheim beteiligt. Sonst ist ja auch immer für alles Geld da. Gegen die Katzenschwemme, die nicht nur ein Problem im Ausland ist, hat die Stadt Delmenhorst eine Vorreiterrolle übernommen und ein Kastrationsgebot für alle Katzen aus Privathaushalten verabschiedet. Auch die Stadt Hildesheim hat eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen beschlossen. Warum nur können Katzenhalter nicht von sich aus diese Verantwortung übernehmen und ihre Freigängerkatzen kastrieren lassen? Dann wären auch die Tierheime nicht überfüllt mit ungewollten Kätzchen. Ein Tier zu halten, bedeutet eine große Verantwortung für viele Jahre. Es wäre schön, würden viel mehr tierliebe Menschen Hunde und Katzen aus dem Tierheim aufnehmen, anstatt sich Welpen vom Züchter zu kaufen. Eine Frechheit finde ich, wenn manche Leute ein Heimtier nehmen, aber nichts dafür bezahlen wollen. Da fehlen einem echt die Worte. Nun hoffe ich, dass der Bericht auch bei vielen anderen Tierfreunden seine Wirkung nicht verfehlt hat. Wenn jeder einzelne nur zehn Euro an das Hamelner Tierheim spenden würde, welch große Last würde dem Tierheim damit genommen werden.

Helga Kilian, Hameln



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