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Umfangreiche Umbauarbeiten des Pfarrhauses in Bakede / Warten auf die Baugenehmigung

Mehr Platz und Komfort für die Gemeinde

Bakede (lil). Ein entscheidendes Schriftstück fehlt der St. Nicolai-Kirchengemeinde Bakede nur noch, dann kann es losgehen mit den umfangreichen Um- und Anbauten des alten Waschhauses und des Pfarrhauses. „Wir warten noch auf die Baugenehmigung vom Landkreis“, sagt Pastorin Nathalie Otte. „Ich hoffe, dass wir im August anfangen können. Ich glaube aber, dass es September wird.“

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Nachdem bereits im ersten Bauabschnitt die vorderen Räume des Gemeindehauses renoviert wurden und durch Ziehen einer Wand ein Archivraum eingerichtet wurde, soll nun das alte Waschhaus von Grund auf saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. „Unser Gemeinderaum im alten Waschhaus ist 55 Quadratmeter groß“, sagt die Pastorin. „Das ist für eine Gemeinde von gut 1800 Gliedern zu klein.“ Folglich ist ein Anbau von 20 Quadratmetern geplant. Dazu wird das Provisorium, das seit dem Abriss der Scheune die Toiletten beherbergt, weichen.

Damit die Gruppen, die sich im Gemeinderaum treffen, nicht mehr bei Wind und Wetter herüber ins Pfarrhaus laufen müssen, soll es eine Verbindung zwischen dem alten Waschhaus und dem Pfarrhaus geben. In einem Foyer sollen behindertengerechte Toiletten und ein Abstellraum, in dem etwa der Posaunenchor und der Kirchenchor ihr Material lagern können, gebaut werden. „Wichtig ist, dass der Zwischenbau bis zum Winter fertig ist“, betont Kirchenvorsteher Herbert Loch. Rund 238 000 Euro wurden für den zweiten Bauabschnitt veranschlagt.

Der Kirchenkreis trägt 70 Prozent der Kosten jedes Bauabschnitts. „Wir haben Eigenmittel“, so Otte. „Spenden sind aber immer noch herzlich willkommen.“ Die Pastorin ist optimistisch: „Das kriegen wir hin.“ Auch setzt die Gemeinde so viel wie möglich in Eigenleistung um.

Im dritten Bauabschnitt wird der hintere Teil des Pfarrhauses zum Gemeindehaus umfunktioniert. Dazu ist es nötig, einige Wände zu versetzen. Die Küche im Pfarrhaus bleibt im Prinzip, wo sie ist, wird aber vergrößert. Nebenan entstehen ein kleiner Gruppenraum und ein Abstellraum, in dem etwa Stühle aufbewahrt werden können. Der große Raum, „das Wohnzimmer meines Vorgängers“, so Otte, soll zu einem Sitzungs- und Besprechungsraum werden. Auch soll der Zugang zu Ottes Privaträumen von den Gemeinderäumen durch eine Wand abgetrennt werden. Rund 77250 Euro kostet der Innenausbau des Pfarrhauses.

Die Idee zum Umbau habe es schon einige Jahre gegeben, so Loch. Konkret wurden die Pläne aber erst, als feststand, dass der Kindergarten umziehen würde. Otte und Loch haben sich mit Architekt Gerrit Niemeier Gedanken gemacht, wie das Pfarrhaus und das alte Waschhaus in Zukunft aussehen sollen. Und: „Dabei denkt man immer, die Pastorin mache nur Gottesdienste und Taufen, aber ich habe auch seitenlange Anträge geschrieben“, sagt Otte.



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