×
Bei Schnatgang Ausbesserungsarbeiten angemahnt / Stippvisite bei der Vorzeigefirma Primus

Mehr Lob als Tadel nach der Juckepunkt-Suche

Röcke (mig). Trotz steifer Brise strampelten die Teilnehmer des Röcker Schnatgangs die Juckepunkte des Ortsteils mit dem Fahrrad ab. Besichtigt wurde das Sorgenkind Mathweg ebenso wie die Vorzeigefirma Primus-Präzisionstechnik im Röcker Feld.

Vom Gasthaus "Zum Krummenbauer" ging es zunächst zum alten Feuerlöschteich. "Hier sollen die Gräben an der Röcker Straße freigeschnitten werden", machte Ortsbürgermeister Horst Schwarze angesichts des dichten Bewuchses deutlich. In sehr gutem Zustand befindet sich dagegen der benachbarte neue Feuerlöschteich am Schmiedeweg. Er ist seit etwa einem Vierteljahr in Betrieb. Schwarze: "Der Großbrand bei Bauerngut hat uns deutlich vor Augen geführt, wie nötig er ist. Wenn gleichzeitig ein Brand im Gewerbegebiet Röcker Feld entstehen würde, hätte man nicht genügend Wasser zur Verfügung." Anschließend machten die zwölf Teilnehmer bei der Firma Primus-Präzisionstechnik im Gewerbegebiet Röcker Feld Station. Herr Völz, Geschäftsführer der Firma für Klein- und Kleinstgetriebe und Prokuristin Frau Lanyi führten die Besucher nach ausführlichem Einführungsgespräch persönlich durch diegroßen Produktionshallen. "Das ist eine Vorzeigefirma mit circa 60 Mitarbeitern und zehn bis zwölf Ausbildungsplätzen", lobte Schwarze den Betrieb. Nach Kaffee und Kuchen führte der Weg dann über den Kinderspielplatz Amselweg ("toller Zustand") zu Ratsmitglied Dieter Everding (kleine Pause). Anschließend ging's in Richtung über den Mathweg und den Südring zum inoffiziellen "Dorfmittelpunkt" in Röcke mit Feuerwehrhaus, Seniorenclub, Kindergarten, Spielplatz und Boulebahn. "Das ist in den letzten zwei Jahren sehr schön geworden und wird von den Bürgern auch sehr gut angenommen", freute sich Schwarze über die gelungene Gestaltung. Über die Straße Am Sandfurth (Graben freiräumen) und den Höfeweg fuhren die Teilnehmer zum Nordring (die vielen Löcher an den Straßenrändern sollen noch vor dem Winter ausgebessert werden). Am Ende der langen Gerade des Nordrings, dort wo der Fahrradweg zum Wall beginnt, waren sich die Teilnehmer einig, sollte eine Holzbank aufgestellt werden (Rastmöglichkeit). Für die Anschaffung wird noch ein Sponsor gesucht. In der Laube des Ortsbürgermeisters ließen die Schnatgänger - Mitglieder des Ortsrates, Manfred Rettig vom Bauamt der Stadt und interessierte Bürgern - die lange Fahrt bei einer rustikalen Platte und Getränken Revue passieren.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt