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Mehr Hilfen für "Risikofamilien"

Landkreis (ssr). Kurz vor Ende der Beratungenüber den Kreishaushalt für 2008 hat die SPD/FDP-Gruppe im Kreistag die Einplanung von zusätzlichen 60 000 Euro für den Aufbau eines kreisweiten kommunalen Netzwerks für "Frühe Hilfen" beantragt. CDU und Grüne unterstützten das Ansinnen spontan.

Die angestrebte engere Zusammenarbeit von kommunalen Einrichtungen soll laut Antrag "die Begleitung und Unterstützung von sogenannten Risikofamilien ermöglichen". Gedacht ist dabei an unterstützende Maßnahmen schon vor der Geburt oder in den ersten Monaten und Jahren von Kindern in sozial bedürftigen Familien. Zwar gebe es auf diesem Feld die hervorragende Arbeit des Kinderschutzbundes, diese gelte es aber auszubauen und zu vernetzen, so die SPD/FDP-Gruppe. So müsse es um den Ausbau von verlässlichen Strukturen für eine Zusammenarbeit von Jugendhilfe mit Gesundheitswesen, Wohlfahrtsverbänden, Kindergärten, Schulen, Polizei und Justiz gehen. Den Vorstoß unternimmt die SPD/FDP-Gruppe nach eigenem Bekunden vor dem Hintergrund der "traurigen Realität in unserer Gesellschaft mit Vernachlässigungen und Misshandlungen von Kindern bis hin zu Tötungsdelikten.




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