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Samtgemeinderat erhöht Entschädigung

Mehr Geld für Rodenberger Feuerwehrleute

Samtgemeinde Rodenberg (tes). Die Feuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg leisten viel und sind nicht zuletzt durch die Unfalldichte auf der Autobahn 2 rund um die Uhr gefordert. Als Zeichen der Anerkennung hat der Samtgemeinderat jetzt einstimmig eine saftige Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für die freiwilligen Retter bewilligt.

"Das war uns ein Bedürfnis", betonte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann. Die letzte Anpassung in 1996 liegt mehr als zehn Jahre zurück. Gleichwohl sind die Anforderungen an die Feuerwehrleute kontinuierlich gestiegen. "Heute haben wir Gelegenheit, die Leistung der Feuerwehr zu würdigen", sagte Wolfgang Kölling im Namen der SPD-Fraktion. Auch die CDU-Fraktion freute sich, auf diese Weise Danke sagen zu können. Durch die Anhebung verdoppelt sich der Finanzbedarf für die Samtgemeinde von 17 200 Euro auf 34 000 Euro. Zuvor hatte die Verwaltung in einer Umfrage geprüft, ob die gezahlten Sätze noch zeitgemäß sind. Der Vergleich mit anderen Gemeinden in Schaumburg belegte den Handlungsbedarf. Alle Ehrenbeamten, Funktionsträger und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr können sich auf höhere Bezüge freuen. So steigt die Entschädigung für den Gemeindebrandmeister von 103 auf 175 Euro. Im kreisweiten Vergleich ist Rinteln bei der Honorierung dieses Postens Spitzenreiter mit 185 Euro, Schlusslicht bleibt die Samtgemeinde Nenndorf. Hier muss der Gemeindebrandmeister mit 105 Euro auskommen. Ein Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Nenndorf bekommt mit 60 Euro ebenfalls deutlich weniger als seine Kollegen in Rodenberg (90 Euro), oder gar in Rinteln (165 Euro). In Rodenberg werden die Zahlungen an fast alle Funktionsträger der Feuerwehr nahezu verdoppelt und damit den gestiegenen Ausgaben angepasst. Reich werden könne man dadurch ohnehin nicht, sagte Heilmann. Das Geld decke allenfalls den Aufwand.



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