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Mehr als nur Fußball im Sand

Beber. 1993 entstand Beach Soccer im sonnigen Brasilien. Seitdem wurde die Sportart populärer und populärer – jetzt soll in Beber eine Anlage errichtet werden. Vorangetrieben wird das Vorhaben vom SV Germania Beber-Rohrsen, Ortsrat und Verwaltungsausschuss unterstützen den Bau der Anlage.

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Die Begeisterung für den kräftezehrenden Spaß mit dem Fußball im Sand teilen Erwachsene und Jugendliche beim SV Beber-Rohrsen – regelmäßig sind Vertreter der Jugendmannschaften im Sommer in Duhnen bei Cuxhaven, um sich im Turnier mit anderen Mannschaften zu messen. Die Idee zum Bau einer eigenen Anlage reifte aber erst, als die Betreuer um Jörg Höbeling zum Match geladen wurden und selbst vom Beach-Soccer-Virus infiziert wurden, berichtet Höbeling, Jugendleiter Fußball und stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Er bot seinen Mitspielern an: „Wenn ihr den Sand zur Verfügung stellt, sorge ich für das Loch“ – und hatte damit den Startschuss für das Projekt gelegt.

Das allerdings gestaltete sich deutlich aufwendiger als erwartet. Als Standort für das Spielfeld wurde eine Freifläche an der Mehrzweckhalle in Beber ausgesucht, in direkter Nachbarschaft zu Stadion und Boulebahn. Vorgespräche zur Nutzung der Fläche und zu Baugenehmigungen wurden geführt, andere Aspekte in der Planung berücksichtigt. Neben dem Spielfeld möchte der SV auch rund 35 befestigte Parkplätze schaffen, die auch bei Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle, der Begegnungsstätte oder im benachbarten Kindergarten genutzt werden können. Nach der positiven Begleitung durch den Ortsrat stimmte nun auch der Verwaltungsausschuss dem Abschluss eines Nutzungsvertrages für die Fläche zu. Für die klamme Stadt sicherlich die wichtigste Passage im Vertrag: „Alle im Zusammenhang mit der Herstellung und dem laufenden Betrieb verbundenen Kosten trägt der Verein.“ Dazu gehört auch die Pflege der Freiflächen. Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich die Rasenflächen, die mit einem Großflächenmäher bearbeitet werden können.

Für die Nutzung der Fläche gehen die Ideen beim Initiator Höbeling inzwischen über eine reine Beach-Soccer-Anlage hinaus. „Wenn wir gleich zwei Pfosten mit installieren, könnte dort auch Beachvolleyball gespielt werden“, erklärt er. Auch andere Vereine und Gruppen könnten dann dort in Absprache mit dem SC Germania spielen. Das Angebot im Ferienprogramm der Stadt könnte erweitert werden. Und da es im Stadtgebiet bislang keine andere Beach-Soccer-Anlage gibt, könnten auch Turniere großen Reiz auf andere Mannschaften ausüben.col/jhr



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