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Mehr als nur ein Höflichkeitsbesuch

Bad Münder/Minden. Sie sind da, wenn sie gebraucht werden: Beim Weihnachtsmarkt in Bad Münder sorgen sie dafür, dass ein großer Baum vorm Rathaus aufgestellt werden kann. Beim Volkstrauertag verleihen sie der zentralen Gedenkfeier am Ehrenmal einen würdigen Rahmen – die Mitglieder der münderschen Patenkompanie der Bundeswehr sind am Deister gern gesehene Gäste. Jetzt nahm eine Delegation des Ortsrates und der Reservistenkameradschaft Bad Münder eine Einladung zum Gegenbesuch an.

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Bei der Durchsicht der Unterlagen zur Patenschaft stellten die Teilnehmer um Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah und den stellvertretenden Bürgermeister Uwe-Peter Keil fest, dass der Termin gut gewählt war: Seit 25 Jahren besteht die Verbindung zwischen der Stadt und der 4. Kompanie des Schweren Pionierbataillons 130 zu Minden.

Vor Ort präsentierten Kompaniechef Hauptmann Georg Assenbaum und Oberstabsfeldwebel Markus Neeten den Ortsratsmitgliedern die Kompanie und lieferten einen profunden Einblick in die verschiedenen, teils komplizieren Aufgaben einer Pioniereinheit der Bundeswehr. Mit Joumaah und Keil waren die Ortsratsmitglieder Thomas Konior und Oliver Bargmann sowie Florian Harenberg nach Minden gefahren – und erlebten Ausbildungsabschnitte wie die Sprengausbildung, das Wassern und Bergen von Pontonteilen für mobile Brücken und auch den Umgang mit den schweren Gerätschaften aus nächster Nähe. Zuvor hatten Reservisten und Politiker am Simulator Fahr- und Schießübungen absolvieren dürfen.

„Ich bin kein Freund von Bauerntheater, das ist unsere tägliche Arbeit“, erklärt Kompaniechef Assenbaum zum Programm, dass die Münderaner beobachten konnten. Er machte deutlich: „Wir trainieren, damit es im Ernstfall schnell geht, schließlich sind bei unseren Aufgaben oft Leben in Gefahr“.

Der Ernstfall sei oft näher als vermutet: So seien bei den vergangenen Hochwasserfluten in Sachsen, Brandenburg und Sachen-Anhalt das Know-how, die Geräte und die Erfahrung der Truppe unersetzbar gewesen. „Es ist schön, einmal einen Einblick in diese wichtige Arbeit zu bekommen. Wir schlagen eben Brücken“, fasst Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah den Besuch bei den Pionieren in Minden zusammen.jhr



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