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Mehr als 15 Helfer unterstützen beim Aufstellen des Maibaums

BAD MÜNDER. Ein dreiviertel Jahr hat er auf seinen Einsatz gewartet: der Maibaum von Bad Münder. „Jetzt steht er endlich“, freut sich Hans-Werner Beisner vom Kur- und Verkehrsverein. Der stellvertretende Vorsitzende des KVV war sichtlich erleichtert, dass das Aufstellen des Maibaums so problemlos über die Bühne ging.

Maibaum am Haken: Mehr als 15 Helfer haben sich am Sonnabend um 5 Uhr aus dem Bett begeben, um den Maibaum aufzustellen. Fotos: Dittrich
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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

„Wir haben heute Morgen schon um 5.30 Uhr angefangen“, berichtet er. „Mit Scheinwerfern – sonst hätten wir gar nicht gesehen, was wir da überhaupt machen“, sagt er schmunzelnd. Dass die Helfer sich bereits so früh aus dem Bett bemühen mussten, hatte einen einfachen Grund: „Wir wollten den Straßenverkehr in Bad Münder nicht lahmlegen.“

Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Reihebürgerschaft den Stamm ausgesucht und ihn per Langholztransporter aus dem Süntel geholt, um ihn in der Scheune von Helmut Burdorf einzulagern. „Dann musste der Baum erst einmal trocknen und von dem Statiker Werner Schlesinger begutachtet werden“, sagt Beisner. „Wir mussten ja sicher gehen, dass der Stamm auch hält.“ Peter Stange habe sich dann um die richtige Farbe für den Baum gekümmert. Auch bei der Erneuerung und der Aufarbeitung der Schilder von Vereinen und Organisationen habe Stange seine Finger im Spiel gehabt. „Gemeinsam mit Klaus Kork hat er die zahlreichen Schilder gesäubert und wieder hergerichtet, die nun den Maibaum schmücken.“

Jederzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden, hätte ihm Wilfried Fritzke, sagt Beisner. „Fritzke war schon mal in der gleichen Position wie ich jetzt und er hat mir wertvolle Tipps gegeben, worauf ich bei der Organisation achten muss. Auch beim Aufstellen war er an meiner Seite.“

Den Maibaum aus der Scheune zu bekommen, sei gar nicht so einfach gewesen, betont Beisner. Erst hätten sie ihn mit einem Hubwagen in Position bringen müssen, um ihn anschließend aus der Scheune ziehen zu können. Mithilfe eines Trecker-Frontladers sei es gelungen, den Baum über die dortige Mauer zu hieven. „Selbstverständlich hatten wir den Baum währenddessen an einem Gurt befestigt“, sagt Beisner. Mit einem Tieflader hätten sie es dann geschafft, den Baum zu drehen. „Mit zehn Mann haben wir das gute Stück dann auf Böcke gelegt, ihn mit Gurten festgezurrt und dann hat sich der Konvoi Richtung Steinhof in Bewegung gesetzt.“ Vorne vorweg der Trecker mit dem Maibaum – dahinter acht Autos mit den fleißigen Helfern.

Woran Beisner im Vorfeld auch denken musste: an die Genehmigung für die Absperrung des Steinhofs. „Dass die Sperrung 72 Stunden vorher bekanntgemacht werden muss, hat mich ehrlich überrascht“, gibt er offen zu. Aber es habe alles rechtzeitig geklappt.

Vor Ort hätten sie den Maibaum dann erst einmal wieder von dem Frontlader runterholen müssen. „Und dann kam die Feuerwehr – pünktlich um 7.30 Uhr, wie vereinbart“, berichtet Beisner. Mithilfe der Feuerwehrleute sei es dann gelungen, den Baum ins Fundament zu setzen, ihn hochzuziehen und zu befestigen. „Zum Schluss haben wir dann noch die Schilder montiert und den Kranz angebracht.“

Auch Bürgermeister Hartmut Büttner schaute gegen 7.30 Uhr vorbei und lud die freiwilligen Helfer noch zu einem Frühstück ein. Passanten, die ihre Hunde Gassi führten, blieben neugierig stehen. Beisner zeigte sich nach dem Aufstellen des Maibaums hoch zufrieden und war mächtig stolz auf alle, die ihn bei der Aktion unterstützt haben. „Wir konnten sogar wieder Leute aktivieren, die sich eigentlich schon vom KVV verabschiedet hatten.“



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