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Rat verabschiedet einmütig den Etat 2014

Meerbeck: Ein Dorf ohne Geldsorgen

Meerbeck. Ohne Debatte hat der Rat der Gemeinde Meerbeck während seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig den Etat für 2014 verabschiedet. Die finanzielle Lage der Gemeinde ist freilich auch sorgenfrei: Der Haushalt ist ausgeglichen, im Hintergrund gibt es noch eine nennenswerte Rücklage.

Autor:

Stefan Rothe

Der Haushalt umfasst nach Angaben von Gemeindedirektor Werner Müller ein Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro. Spitz gerechnet wird ein Überschuss von 800 Euro kalkuliert. Eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich. Der Schuldenstand ist äußerst überschaubar. Bis Ende 2015 soll ein zinsloses Darlehen in Höhe von 3600 Euro zurückgezahlt sein, dann wird die Gemeinde laut Müller schuldenfrei sein.

In der Rücklage „befinden sich knapp 500 000 Euro auf der hohen Kante“, berichtete der Gemeindedirektor und fügte hinzu: „Im Moment brauchen wir uns um unsere Finanzen keine Sorgen zu machen.“ Das gelte umso mehr, als die Etats in Meerbeck traditionell „sehr vorsichtig“ kalkuliert seien, sodass am Jahresende meist ein Überschuss zu verzeichnen sei. So auch im Jahr 2013: Aus dem vergangenen Jahr konnten rund 200 000 Euro in das laufende Jahr übertragen werden – „ein beachtlicher Betrag“, wie Müller befand.

Hauptgrund für die gesunden Finanzen ist nach den Worten Müllers „eine traditionell vorsichtige, sparsame Haushaltsführung“. Die Investitionen würden mit Bedacht und langem Atem getätigt. So auch im laufenden Jahr. An investiven Ausgaben ist ein Betrag von 187 000 Euro vorgesehen.

Der mit 74 000 Euro größte Teilbetrag geht in den Endausbau der Garten- und der Wiesenstraße. Für den Ausbau der Hafenstraße zum Gewerbegebiet Wiehhagen steuert die Gemeinde 30 000 Euro bei. 24 000 Euro fließen in die Erschließung des Neubaugebiets „Köppernfeld“. 20 000 Euro schließlich sind für den Kauf eines neuen Mähers für den Bauhof vorgesehen.

Der Rat genehmigte zudem zwei Zuschussanträge örtlicher Vereine. So erhält der TuS Niedernwöhren einen Zuschuss von 4000 Euro für die Anschaffung eines neuen VW-Bullis. Der Schützenverein Volksdorf erhält 9000 Euro für die Installation von elektronischen Schusserfassungsanlagen auf dem Luftgewehrschießstand.




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