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Nach zwölf Jahren erstrahlt die Meerbecker Feldstraße in neuem Glanz

„Mee(h)rwöhrener“ weihen die Straße mit einem großen Fest ein

Meerbeck/Niedernwöhren (kil). Nach zwölfeinhalb Jahren ist es endlich vollbracht: Der Ausbau der Feldstraße an der Grenze zwischen Meerbeck und Niedernwöhren ist abgeschlossen. „Das ist ein Grund zum Feiern“ haben sich die Anwohner gedacht und spontan ein Straßenfest mit Feuer, Grütze und Luftballons auf die Beine gestellt.

Geschafft: Sabine Druschke, Bürgermeisterin in Meerbeck, weiht offiziell die neue Feldstraße/Meerbeckerstraße ein.  Foto: kil

Die Meerbecker Bürgermeisterin Sabine Druschke weihte die neue Straße mit dem Durchtrennen des berühmten roten Bandes ein. Der Niedernwöhrener Bürgermeister Klaus Seehausen war ebenfalls zugegen. Offiziell gehört die Straße zu Meerbeck – folglich trug die Gemeinde die anfallenden Baukosten.

Die zündende Idee für das Fest hatten die Familien Fischer, Bulmahn und Franke, die sich vor zwölf Jahren zu „Mee(h)rwöhrenern“ erklärt hatten, denn Fischers wohnen auf der Meerbecker Seite der Straße, während Buhlmahns und Frankes auf der Niederwöhrener Seite leben. Der guten Nachbarschaft tut dies aber keinen Abbruch. „Hier wohnen zwei Gemeinden, die zusammenwachsen, ohne dass es einer merkt“, sagte Dieter Fischer, der einer politischen Zusammenführung der Gemeinden nach eigener Aussage nicht abgeneigt sei.

„Die Gemeinschaft hat von Anfang funktioniert“, gab Edeltraut Bulmahn an. „Lange haben wir auf den Ausbau der Straße gewartet“, sagte sie. Bereits im Herbst hatten die Bauarbeiten begonnen, wurden aber durch Frost und Schnee unterbrochen. Seit 14 Tagen ist nun Schluss mit Löchern, Spurrillen und Parkplatzsuche. Die Straße hat eine neue Decke und anliegende Parkflächen bekommen. „Was lange währt, wird endlich gut“, merkte Druschke an. Für die Zukunft habe sie eine Pflanzaktion für die „Feldstraße“ ins Auge gefasst. Diesmal sollen die Anlieger keine 12 Jahre warten müssen.



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