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131 Jugendredakteure beim "94. Jugendpressekongress" in Jäger- und Schäferkaserne

Mediennachwuchs steht unter Dampf

Bückeburg (wop). Ein nicht alltägliches Publikum bevölkerte dieser Tage Jäger- und Schäferkaserne. Unter Leitung des Verteidigungsministeriums/Jugendmarketing hatte die Berliner Firma "Young Leaders GmbH" 131 Redakteure von Schüler-, Jugend- und Online-Zeitungen aus ganz Deutschland sowie sechs Profis von Hörfunk, Zeitung und Fernsehen nach Bückeburg zum 94. Jugendpressekongress eingeladen.

Nach Ankunft am Freitagabend und Unterbringung in der Jägerkaserne ging es am Samstagmorgen auf dem Flugplatz zur Sache. Zunächst standen Workshops mit den Profis zum praktischen Handwerk des Journalismus und der Public Relations auf dem Programm. Die Themen "Wie recherchiere ich richtig?", "Wie bereite ich ein Interview vor?", "Wie werden Nachrichten ausgewählt und veröffentlicht?", "Unterschied von Bericht und Kommentar", "Layout und Umbruch", "Schnitt und Moderation - Tricks und Tipps", "Verantwortung des Journalisten" und "Wie gestalte ich ein PR-Mittel?" Anschließend ging es verzugslos an die Arbeit, Redaktionen wurden gebildet, Aufgaben verteilt. Als "Medien" stand zu den Themen passendes Personal der Waffenschule zur Verfügung, mit General Richard Bolz an der Spitze. In Interviews, Talkshows und Recherchen wurden folgende Gebiete beackert: "Wie werde ich Pilot? - Erfahrungen mit jungen Pilotinnen und Piloten?", "Ausbildung live im Simulator", "Arbeitsalltag im Cockpit", "Auslandseinsatz" und "Laufbahn konkret". Der Zeitdruck, unter dem die Beiträge zu erstellen waren, setzt die jungen Medienmacher dabei ganz schön unter Dampf. Vor dem Abendessen waren erste Präsentationen fällig. Beim Essen im Ratskeller, nach einer kurzen Schlossvisite, ging es um Hintergrundgespräche, Kontakte und Trends. Um 24 Uhr war Bettruhe. Am Sonntag ging es um 9 Uhr weiter mit Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse. In Berlin war in der Nacht aus einigen Beiträgen eine Zeitung gedruckt worden, die am Morgen bereit lag und zu einem Flyer für die Nachwuchsgewinnung ausgebaut wird. Eine Infobörse informierte noch über Werdegang, Qualifikationen, Volontariate, Journalistenschulen und Förderungen. Ab 12 Uhr brachte die Bahn die jungen Männer und Frauen wieder nach Hause, um viele Eindrücke und Erkenntnisse reicher.




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