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Überraschungsprogramm des Museumsvereins

Max und Moritz

Hameln. Wie jedes Jahr in den Ferien haben das Museum Hameln und der Museumsverein in Kooperation mit den „Kinderwelten“ ein Sonderprogramm auf dem Hamelner Hausberg angeboten. Während im vergangenen Jahr der „wilde Peter“ sein Unwesen trieb, machten die Kinder diesmal die Bekanntschaft mit Wilhelm Busch.

Passend zum Ferienwanderungsthema „Es ist etwas im Busche“ boten die Museumspädagoginnen Iris Stumpe und Andrea Beißner vom Museumsverein Hameln ein buntes Aktionsprogramm rund um den Dichter und Zeichner Wilhelm Busch an, der vor 160 Jahren auch Hameln besucht und in der Fischpfortenstraße 11 bei Verwandten gewohnt hatte.

Die Streiche von Max und Moritz, Geschichten vom braven Lenchen, den beiden Schwestern Adelheid und Käthchen sowie vom Studenten Franz, der seine Tante mit einem Frosch erschreckte, wurden von den Museumspädagoginnen so aufbereitet, dass die Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren zunächst die Geschichten als Puzzleteile suchen mussten. Dann wurde gelesen, die Rollen verteilt, Utensilien herausgesucht, die für die Geschichte entscheidend waren, und das Ganze in kleine Szenen verpackt. Beim gegenseitigen Vorführen der spontan entstandenen Stücke hatten die rund 70 Kinder jede Menge Spaß und dürfen sich schon auf das nächste Jahr freuen, wenn neue Hamelner Geschichten aus dem Museum in den Wald gebracht werden.




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